Labels und große Gruppenchats
Signal-Messenger erlaubt 75 Call-Teilnehmer
Das Logo des Messenger Dienstes Signal auf einem Smartphone
Große Gruppenanrufe möglich: Signal unterstützt ab sofort Audio- und Videocalls mit bis zu 75 Teilnehmern.
Zacharie Scheurer. DPA

Riesenrunde bei Signal: Ab sofort können sechs Dutzend Leute gleichzeitig über den Messenger miteinander telefonieren. Was noch neu ist und wie Gruppen-Labels für mehr Überblick sorgen.

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Berlin (dpa/tmn) – Bei Signal gibt es Neuerungen in Sachen Gruppenchats. Der Messenger bietet ab sofort Labels für Mitglieder von Gruppen und hat bei Audio- und Videocalls die maximal mögliche Teilnehmendenzahl deutlich erhöht – und zwar auf bis zu 75. Zum Vergleich: Bei WhatsApp können bis zu 32 Menschen gleichzeitig miteinander sprechen.

Die neuen Labels sollen der Signal-Stiftung zufolge allen Beteiligten helfen, schnell zu verstehen, wer welche Rolle in der jeweiligen Gruppe hat – bei einer Fußball-Mannschaft etwa «Schiedsrichter» oder «Torwart»; und bei Gruppenchats im beruflichen Kontext etwa die berufliche Position. Mitgliedslabels werden in Gruppen immer neben dem Profilnamen angezeigt. Gruppenadmins können über «Gruppendetails bearbeiten» festlegen, wer Labels erstellen darf.

Einmalansicht-Inhalte nun auch über Desktop-App senden

Eine weitere Neuerung betrifft das Senden von Fotos und Videos zur Einmalansicht, um sensible Inhalte zu schützen. Dieses Feature ist nun auch auf Signal Desktop verfügbar. Bislang konnte man innerhalb der Desktop-Anwendung nur Einmalansicht-Fotos und -Videos empfangen.

Zudem ist Signal Desktop den Angaben nach neuerdings im Microsoft Store verfügbar. Bislang waren Download und Installation des Programms nur über die Signal-Webseite möglich.

Damit die neuen Funktionen auftauchen und nutzbar sind, muss die neueste Signal-Version auf den jeweils genutzten Geräten installiert sein.

© dpa-infocom, dpa:260414-930-944304/1

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