Datenschutzbeauftragter
Kriminelle erbeuten Buchungsdaten – Was Urlauber tun können
Reisegäste gehen zum Check-in am Flughafen.
Cyberangriffe auf Dienstleister haben Informationen von Übernachtungsgästen offengelegt.
Malin Wunderlich. DPA

Nach Cyberangriffen auf Buchungsdienstleister sind Daten von Gästen abgeflossen. Kriminelle nutzen die Informationen für täuschend echte Phishing-Nachrichten. Wann ist Misstrauen angesagt?

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Hannover (dpa/tmn) – Bei erfolgreichen Cyberangriffen auf überregionale Buchungsdienstleister sind Daten von Gästen abgeflossen. Das teilte Denis Lehmkemper, Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen, mit. Kriminelle nutzen demnach die Daten, um täuschend echte Phishing-Nachrichten zu versenden.

«Seien Sie misstrauisch, wenn Sie per E-Mail oder WhatsApp aufgefordert werden, über einen Link Kreditkartendaten für Ihre Buchung nachzutragen oder eine Übernachtung zu bezahlen», warnte Lehmkemper.

Im Zweifel bei Hotel anrufen

Die Absender verfügten über die echten Buchungsinformationen, was die Nachrichten authentisch wirken lasse. Gäste sollten die Links nicht anklicken und im Zweifel direkt beim Hotel, Campingplatz oder Ferienwohnungsbesitzer nachfragen – am besten über die auf der offiziellen Webseite genannten Kontaktmöglichkeiten.

Hintergrund sind den Angaben nach mehrere IT-Sicherheitsvorfälle «bei größeren technischen Dienstleistern insbesondere zur Buchungsverwaltung, die von Hotels, Campingplätzen und anderen Übernachtungsbetrieben bundesweit genutzt werden», heißt es.

© dpa-infocom, dpa:261012-930-828663/1

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