Berlin (dpa/tmn) – Wenn das Wetter sich mindestens wieder an der 30-Grad-Marke orientiert und die Sonne vom Himmel brennt, zieht es die Menschen draußen verlässlich dahin, wo die Temperaturen etwas erträglicher sind: in den Schatten. Aber wo mag der sein?
Kennt man Ort und Örtlichkeiten, braucht es nicht viel Fantasie und keine Recherche, um die besten Schattenplätze zielsicher anzusteuern. Aber spontan einen guten, vergleichsweise kühlen Ort aufzutun, wenn man woanders unterwegs ist, ist gar nicht immer so leicht. Vor allem dann, wenn man nicht weiß, ob sich die Sonne dort nicht schon in der nächsten Stunde so dreht, dass man gleich wieder wie im Brutkasten sitzt.
Wo sind sie, die Schatten?
Hier kommt «Shademap.app» ins Spiel, eine Online-Karte zur Visualisierung von Schatten und Sonnenlicht, die ganz einfach funktioniert. Oben im Suchfeld die gewünschte Adresse eingeben, mit der Eingabetaste bestätigen und schon sieht man alle Schatten rund um den Ort zur aktuellen Uhrzeit – insbesondere die, die Gebäude und Bäume werfen.
Ganz unten findet sich dann eine Zeitleiste zum Ziehen oder Draufklicken, über die simuliert wird, wie sich die Schatten in dem Bereich im Laufe des Tages bewegen und verändern.
Auch Satellitenkarte und 3D-Ansicht sind möglich
Auf der rechten Seite findet sich noch ein 3D-Schalter, der die Karte neigt, so dass man eine dreidimensionale Ansicht erhält. Darunter befindet sich ein Schalter für die Kartenansicht.
Dort kann man zum einen auf Satellit umschalten. Zum anderen lassen sich bei Bedarf statt Schatten noch zwei gegenteilige Kartenebenen einblenden: Stunden in der Sonne und jährliches Sonnenlicht.
Wer den aktuellen Kartenausschnitt teilen oder ihn als Bilddatei speichern möchte, findet die Möglichkeit dazu unter den Schaltern unten links.
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