Berlin (dpa/tmn) – Fotos, Videos oder auch das WhatsApp-Backup: Wer so etwas als Android-Nutzer sichert, weiß vielleicht, dass diese Daten auf das zur Verfügung stehende Speicherkontingent des Nutzers bei Google angerechnet werden. Das sind 15 Gigabyte (GB) je Konto, wenn man nicht gerade kostenpflichtig mehr Speicherplatz dazugebucht hat.
Aber wie ist das eigentlich mit den Daten des Android-Gerätebackups? – Diese waren tatsächlich bislang ausgenommen, werden künftig aber auch angerechnet, wie Google auf seinen Supportseiten erklärt. Konkret geht es um:
- SMS (und MMS)
- Anruflisten
- Geräteeinstellungen
- App-Daten
Einstellen, was gesichert werden soll – und was nicht
Auf Android-Smartphones oder -Tablets wird man in den Einstellungen künftig unter Backup oder Sicherung auch genau einstellen können, welche Gerätedaten gesichert werden sollen. Bei Googles Pixel-Geräten ist das bereits möglich.
Fest steht: Je mehr Daten im Backup landen, desto einfacher wird es, nach Problemen mit dem Smartphone, etwas wiederherzustellen oder auch ein neues Gerät möglichst schnell und einfach so einzurichten, als wäre es das alte Gerät.
Wer mit dem Speicher nicht auskommt, muss dazubuchen
Welche Daten auf vorhandenen Speicherplatz angerechnet und welche Daten nicht angerechnet werden, listet Google ebenfalls auf seinen Supportseiten detailliert auf.
Wer mit den 15 GB Google-Speicher nicht auskommt, muss dazubuchen. Das kleinste Abo (Google One) umfasst 100 GB und kostet 2 Euro im Monat.
Zum Vergleich: In Apples iCloud gibt es 5 GB gratis, im kleinsten Abo (iCloud+) für monatlich 1 Euro sind 50 GB enthalten.
© dpa-infocom, dpa:260709-930-356526/1

