Sony auf Zeitreise mit USB-C
1980er-Style: Original-Walkman-Kopfhörer bekommt Nachfolger
Kopfhörer MDR-3R von Sony
Die Neuinterpretation des MDR-3 von Sony lässt Retro-Feeling aufkommen.
Sony. DPA

Blaue und orange Schaumstoffpolster machten Sonys Walkman-Kopfhörer zum hippen Erkennungszeichen der 1980er. Nun bringt der Hersteller den Look zurück - mit einigen wenigen modernen Details.

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Berlin (dpa/tmn) – Sonys blau-silberner Walkman TPS-L2 war 1979 eine Sensation: Der erste tragbare Kassettenabspieler im Hosentaschenformat. Und er kam nicht allein: Ihm lag ein leichter, akustisch offener Bügelkopfhörer bei. Der prägte auch wegen seiner blauen oder leuchtend orangen Schaumstoff-Ohrpolster und mit den Metallbändern im Bügel zum Verstellen das Straßenbild der 1980er Jahre. Die Rede ist vom MDR-3L2 und seinen ähnlichen Schwestermodellen.

Diesen Headphone-Style will Sony nun wieder zurück auf die Straßen bringen – und zwar mit dem MDR-3R, ein ebenfalls silberner, kabelgebundener On-Ear-Kopfhörer, dessen Design optisch weitgehend dem Original entspricht.

Zwei Paar Ohrpolster sind dabei – in Blau und Orange

Selbst Verpackung und Bedienungsanleitung sollen sich am Original orientieren, wie der Hersteller mitteilt. Und zum Lieferumfang gehören auch die bekannten blauen und orangefarbenen Ohrpolster zum Austauschen.

Wie schon in den 1980er Jahren kommt der Sound aus 23-mm-Treibern. Sony will die Klangabstimmung modernen Hörgewohnheiten angepasst haben, ohne sich komplett vom charakteristischen, ausgewogenen Klang des Originals zu entfernen.

USB-C, Mikro und Fernbedienung als moderne Zugeständnisse

Beim Anschluss überspringt der moderne MDR-3R dann aber mehrere Generationen mobiler Abspielgeräte vom Walkman über iPods und MP3-Player bis hin zu Smartphones mit einer Buchse für Klinkenstecker.

Am Ende des Kabels baumelt nämlich kein Klinkenstecker mehr, sondern ein USB-C-Stecker. Außerdem hat Sony ein Mikro verbaut und in die Strippe eine Fernbedienung gehängt – für Anrufe und die Steuerung der Musikwiedergabe. Sony ruft für den MDR-3R knapp 60 Euro auf.

© dpa-infocom, dpa:261106-930-954444/1

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