Köln (dpa) – Nach dem Sieg von Menowin Fröhlich (38) in der RTL-Show «Deutschland sucht den Superstar» mischen sich in sozialen Medien Freude und Kritik. Viele sprechen von einem stimmlich völlig verdienten Sieg, erinnern aber auch an die kriminelle Vergangenheit des Gewinners. Fröhlich stand mehrmals vor Gericht, unter anderem wegen Körperverletzung und Drogendelikten.
Doch 16 Jahre nach seinem ersten «DSDS»-Finale, das er vor allem durch die damaligen Negativschlagzeilen verlor, gibt sich der in Würzburg lebende Musiker geläutert. Die kritischen Kommentare nimmt er gelassen.
«Ich akzeptiere jede Meinung, die die Menschen über mich haben. Ich kann das nicht ändern», sagte Fröhlich nach seinem Sieg der Deutschen Presse-Agentur. «Aber ich glaube, dass man vielleicht mal aufhören sollte, diesen ganzen Negativfilm zu fahren und man von gewissen Dingen auch mal ablassen kann.»
Eine deutliche Mehrheit des TV-Publikums (laut RTL-Angaben 56,52 %) wählte Fröhlich am Samstagabend bei seiner dritten «DSDS»-Teilnahme zum Gewinner – sehr zur Freude von Juryboss Dieter Bohlen.
Das wünscht Dieter Bohlen dem neuen «DSDS»-Gewinner
«Ich wünsche Menowin, dass er, egal, was nach dem Finale passiert, stabil bleibt. Dass er nicht wieder, wenn es nach dem Gewinn des Titels bergab geht, in ein emotionales Chaos fällt», sagte der 72-Jährige der «Bild»-Zeitung. «Im Leben geht es bei jedem auf und ab, aber wenn man unten ist, muss man kämpfen.»
Durch seinen Showgewinn hat Fröhlich einen Plattenvertrag und 100.000 Euro in der Tasche. Was er damit machen will? «Erstmal einen schönen Ausflug mit der Familie, die ist ja groß genug», sagte der bald neunmalige Vater.
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