Fußball-Bundesliga
Kovac zu Schlotterbeck-Vertrag: «Tun alles, dass er bleibt»
Nico Schlotterbeck und Niko Kovac
BVB-Trainer Niko Kovac bleibt optimistisch bei Nico Schlotterbecks Vertragsverlängerung. (Archivbild)
Bernd Thissen. DPA

Die Vertragsverhandlungen von Borussia Dortmund mit Nico Schlotterbeck sind ein Dauerthema. Sein Trainer bleibt zuversichtlich und nimmt seinen Spieler in Schutz.

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Dortmund (dpa) – In den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund zeigt sich sein Trainer weiterhin optimistisch. «Ich bin selbst sehr positiv. Das ist ein richtig guter Spieler. Ein Spieler, den wir brauchen, ein Spieler, den wir alle lieben, ich persönlich auch. Von daher werden wir alles tun, dass er bei uns bleibt», sagte Niko Kovac vor dem Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart an diesem Samstag (17.30 Uhr/Sky).

Der Vertrag des Innenverteidigers beim BVB läuft noch bis Sommer 2027. Medienberichte über eine unmittelbar bevorstehende Verlängerung hatte der Nationalspieler zuletzt klar dementiert. «Der Schlotti hat nichts falsch gemacht. Er hat lediglich gesagt, dass etwas erklärt wurde, was nicht der Wahrheit entspricht. Das ist sein Recht», betonte Kovac mit Blick auf die jüngsten Aussagen des 26-Jährigen.

Schlotterbeck-Poker: Kovac sieht Verein im Mittelpunkt

Äußerungen Schlotterbecks, wonach eine Einigung durch die Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl komplizierter geworden seien, relativierte Kovac. Entscheidend sei der Austausch mit dem Verein. «Dass jetzt der Name Sebastian Kehl gefallen ist, ist unglücklich gewesen, also zufällig. Es geht in erster Linie um den BVB. Man spricht ja mit dem BVB. Ich denke, das wollte Schlotti sagen. Jetzt spricht er mit Ole, aber das ist ja der BVB», so der Coach.

Auch er selbst habe bereits erste Gespräche mit dem neuen Sportdirektor Ole Book geführt. «Wir tauschen uns regelmäßig aus, wir beschnuppern uns noch, wir lernen uns jetzt erstmal kennen. Ich denke, das wird in der nächsten Zeit noch intensiver werden. Denn wir müssen schon dann auch im Sommer einige Entscheidungen treffen, die dann für die Zukunft von Wichtigkeit sind», betonte der 54-Jährige.

© dpa-infocom, dpa:260402-930-899599/1

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