Hamburg (dpa) – Fußballprofi Jean-Luc Dompé vom Hamburger SV muss nach seiner Alkoholfahrt für 10.000 Warnwesten zur Sicherheit im Straßenverkehr aufkommen und bei der Verteilung eines Teils davon helfen. Die Westen sollen etwa an Schulen und Kindertagesstätten in und um Hamburg ausgehändigt werden, wie ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet.
Der Franzose war im Januar bei einer Polizei-Verkehrskontrolle angetrunken am Steuer erwischt worden. Beim späteren Verlassen der Wache sei er obendrein von Polizisten beobachtet worden, wie er mit einem E-Scooter weiterfuhr. Das führte zu einem zweiten Verfahren.
Dompé bekam «HSV-Rekordgeldstrafe»
Anschließend wurde der Offensivprofi unter anderem vom Club für zwei Spiele suspendiert und später mit einer Rekordstrafe sanktioniert. Dompé musste eine Summe im sechsstelligen Bereich zahlen, was laut Club eine «HSV-Rekordgeldstrafe» war. Der 30-Jährige bat um Entschuldigung.
Nach seiner beendeten Spielsuspendierung kam Dompé in fünf von sechs Partien des HSV zum Einsatz. Beim 2:1-Sieg in Wolfsburg erzielte der dribbelstarke Profi einen Treffer per Strafstoß.
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