München (dpa) – Helene Fischer lehnt Schönheitskorrekturen mit kosmetischen Mitteln nicht kategorisch ab. «Wenn Botox oder Filler helfen, sich in der eigenen Haut wohler zu fühlen, ist das völlig legitim», sagte die berühmte Sängerin der Zeitschrift «Gala» (Donnerstag). Aber: «Ich finde es ganz schön, wenn man Menschen das Alter ansieht.»
Nicht «zu viel glätten»
Allzu weitgehende Eingriffe lehnt die 41-Jährige aber für sich selbst ab. «Als Sängerin transportiere ich Emotionen – im Gesicht, in jeder Nuance. Wenn ich da zu viel glätten würde, hätte ich Sorge, an Glaubwürdigkeit zu verlieren», gab die Sängerin zu. «Ich möchte, dass mein Publikum meine Gefühle lesen kann, wenn ich singe.»
«Endlich wieder laut sein»
Fischer kehrt nun wieder aus der Babypause zurück, nachdem sie im Sommer die Geburt ihrer zweiten Tochter öffentlich gemacht hatte. Wie sie der «Gala» verriet, fand die Musikerin in dieser Zeit zu einer neuen Gelassenheit: «Mit den Jahren wächst eine innere Ruhe – und die Balance zwischen dem jungen Wilden in mir und der Freiheit, nicht mehr alles mitmachen zu müssen. Ich kann klarer Nein sagen, bin insgesamt entspannter.»
Doch nun freut sich Fischer, dass es mit der Ruhe vorerst vorbei ist. «Nach dieser stillen und leisen Zeit endlich wieder laut sein zu dürfen, mich mit meinem Publikum zu vereinen und diese Energie zu teilen, fühlt sich schon jetzt großartig an. Ich spüre schon den neuen Vibe», schwärmte die 41-Jährige.
Gelegenheit zum laut sein bietet ihre «360 Grad Stadion Tour 2026», die am 10. Juni in Dresden beginnt. Insgesamt sind 14 Stationen geplant in Deutschland, Amsterdam, Wien und Zürich. Der Tourabschluss soll am 17. Juli in der Münchner Allianz Arena sein.
© dpa-infocom, dpa:260408-930-918177/1

