DFB-Aufgebot steht
Giulia Gwinn verpasst letzte Spiele der WM-Quali
Giulia Gwinn und Christian Wück
Giulia Gwinn fehlt Bundestrainer Christian Wück gegen Norwegen und Slowenien. (Archivbild)
Daniel Karmann. DPA

Gegen Norwegen wollen die DFB-Frauen das WM-Ticket lösen. Warum die Spielführerin fehlt, wer zurückkehrt - und welche Angreiferin nur auf Abruf nominiert ist.

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Frankfurt/Main (dpa) - Ohne Kapitänin Giulia Gwinn müssen die deutschen Fußballerinnen die beiden letzten WM-Qualifikationsspiele gegen Norwegen und in Slowenien bestreiten. Wegen ihrer Schulterverletzung fehlt die 26-Jährige vom FC Bayern im 24-köpfigen Aufgebot von Christian Wück. «Mein letzter Stand ist, dass sie nach Pfingsten operiert wird. Ich gehe davon aus, dass das jetzt in den nächsten Tagen der Fall sein wird», sagte der Bundestrainer bei einer Pressekonferenz. 

Die DFB-Frauen gehen trotz des zuletzt enttäuschenden 0:0 in Österreich als Tabellenführer ihrer Gruppe in die Partie gegen Verfolger Norwegen am 5. Juni (20.35 Uhr/ARD) in Köln und können dort ihr Ticket für Brasilien 2027 klarmachen. Zum Abschluss steht am 9. Juni (18.00 Uhr/ZDF) das Spiel gegen Slowenien in Ljubljana an. 

 

Gwinn hatte sich beim 5:1 gegen Österreich Mitte April in Nürnberg die Schulter ausgekugelt. Die Rechtsverteidigerin war zwar wieder bei den letzten Saisonspielen von Meister München dabei, kündigte danach aber an, dass sie operiert werden muss. 

Laura Freigang nur auf Abruf

Wieder im DFB-Aufgebot steht Gwinns Clubkollegin Klara Bühl. Die Linksaußen hatte zuletzt wegen einer Wadenblessur gefehlt. Zurück sind nach längerer Zwangspause auch Sophia Kleinherne (VfL Wolfsburg), Kathy Hendrich (Chicago Red Stars) und Marie Müller (Portland Thorns FC). Die Frankfurter Offensivspielerin Laura Freigang, seit vielen Jahren fester Bestandteil des Kaders, ist dieses Mal nur auf Abruf dabei. 

Eine «erste Entwarnung» hat Wück von Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger bekommen. Die 35-Jährige hatte sich bei einem Spiel ihres US-Clubs FC Gotham eine Bauchverletzung zugezogen. «Sie hat eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Wir wissen aber, dass nichts Strukturelles kaputt ist», erklärte der DFB-Chefcoach. «Im Moment hat sie schon noch Schmerzen, aber laut eigener Aussage geht sie davon aus, dass das in einer Woche besser wird.»

Eintracht-Stürmerin Nicole Anyomi verpasst die Länderspiele wegen einer Oberschenkelverletzung. Nach ihrer Roten Karte in Österreich ist Abwehrchefin Janina Minge gegen Norwegen gesperrt. 

«Unser Ziel ist klar: Wir wollen diese Gruppe als Erster abschließen und uns direkt für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifizieren», sagte Wück.

© dpa-infocom, dpa:260526-930-129243/2

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