Bremen (dpa) – Auch nach dem neunten Spiel in Serie ohne Sieg signalisiert Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz weiterhin Rückendeckung für Trainer Horst Steffen. «Ich sehe, wie er mit der Mannschaft arbeitet. Ich sehe eine Mannschaft, die vom Trainer die Sachen mit an die Hand kriegt», sagte er nach dem 0:2 im Nachholspiel der Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim. «Ich spüre seine Energie, seine positive Art.»
Durch die Niederlage blieben die Bremer auf Rang 15 in der Tabelle und sind nur drei Punkte vom Abstiegsrelegationsplatz entfernt. In fünf der vergangenen sechs Spiele erzielte das Team keinen eigenen Treffer.
Fritz (45) wird von den Fans ebenfalls zunehmend kritisch gesehen. «Ich bin lange genug bei Werder», sagte der ehemalige Bremer Kapitän. «Und ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, dass es natürlich auch nicht spurlos an mir vorbeigeht.»
Steffen will Vertrauen an Spieler weitergeben
Steffen weiß das Vertrauen seines Vorgesetzten gerade in der schwierigen Situation zu schätzen. «Es ist keine Selbstverständlichkeit», sagte der 56-Jährige. «Aber es ist auch eine gute Bestätigung.» Er gebe das Vertrauen «auch gerne weiter an die Spieler».
Am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) kommt mit Borussia Mönchengladbach ein Gegner ins Weserstadion, der selbst eine schwierige Phase erlebt. Steffen gibt sich kämpferisch. «Ich glaube, dass die Mannschaft in der Lage ist, Spiele zu gewinnen», sagte er über sein Team. «Und wir arbeiten daran, dass das bald passiert.»
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