Freiburg (dpa) – Der SC Freiburg setzt auch im Halbfinale des DFB-Pokals auf Ersatztorhüter Florian Müller zwischen den Pfosten. Der 28-Jährige habe es in den vorangegangenen Runden «sehr, sehr gut gemacht», sagte Trainer Julian Schuster vor der Partie beim VfB Stuttgart am Donnerstag (20.45 Uhr/Sky und ARD). Bedenken wegen Müllers geringer Spielpraxis gebe es nicht, erklärte der Coach. Man habe die Entscheidung aus «voller Überzeugung» getroffen.
Stammkeeper Noah Atubolu wird im Baden-Württemberg-Duell demnach auf der Bank Platz nehmen. Um den 23-Jährigen hatte es zuletzt wieder Wechselgerüchte gegeben. Der «Kicker» berichtete, dass Atubolu und seine Berateragentur einen Abschied des Spielers im Sommer forcieren würden und den Freiburger Verantwortlichen entsprechende Signale gesendet hätten.
Schusters Fokus gilt nur dem Sport
Der Fokus liege derzeit auf den Spielen und dem Training, sagte Schuster angesprochen auf Atubolu. Es sei «ganz gut, dass wir alle drei, vier Tage spielen», so der Coach. «Dann haben wir gar nicht so viel Zeit für andere Dinge.» Atubolus Leistungen in den vergangenen Wochen seien auf jeden Fall «sehr, sehr konstant» gewesen, die Entwicklung gehe weiter nach oben.
Für die Freiburger geht es derzeit Schlag auf Schlag. Nicht nur im Pokal, auch in der Europa League stehen sie im Halbfinale. Hier treffen sie am 30. April und 7. Mai auf Sporting Braga aus Portugal.
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