Fußball-Bundesliga
Eta nach 1:3 in Leipzig: «Jungs sind zusammengeblieben»
RB Leipzig - 1. FC Union Berlin
Marie-Louise Eta wartet weiter auf die ersten Punkte als Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin.
Jan Woitas. DPA

Union Berlin verliert erneut. Auch im zweiten Anlauf gelingt Marie-Louise Eta kein Erfolg. Doch die neue Cheftrainerin sieht Signale, dass die Mannschaft bereit ist für den Abstiegskampf.

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Leipzig (dpa) – Marie-Louise Eta möchte nach dem zweiten Rückschlag mit Union Berlin die positiven Signale mitnehmen. «Ich habe eine Mannschaft gesehen, die immer an sich geglaubt hat, sich dagegengestemmt hat. Auch die Jungs, die reingekommen sind, haben einen guten Impuls gegeben. Ich glaube, wir können da viel rausziehen», sagte die 34 Jahre alte Cheftrainerin der Köpenicker nach der 1:3-Niederlage bei RB Leipzig.

Es war die siebte Niederlage in den vergangenen zehn Partien für Union, die sportliche Krise hatte auch zur Trennung von Steffen Baumgart geführt. Daraufhin übernahm Eta als erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga. Dennoch sieht die Trainerin eine Entwicklung. «Wir hatten gute Ballgewinne, aber daraus dann einfach zu wenig gemacht. Da hat uns der Mut im Ballbesitz gefehlt, die Situation konsequenter auszuspielen», meinte Eta.

Eta: Mannschaft hat «weiter dran geglaubt»

Sie fügte mit Blick auf die bedrohliche Lage im Abstiegskampf an: «Ich habe eine Mannschaft gesehen, die weiter dran geglaubt hat, die Jungs sind zusammengeblieben, haben sich weiter unterstützt. Wir konnten nicht erwarten, dass wir in kurzer Zeit alles auf links drehen.» Nun spiele man gegen Köln zu Hause, «wo wir drei Punkte holen wollen», äußerte Eta.

Mit 32 Punkten haben die Berliner sechs Zähler Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz. Die Leipziger festigten unterdessen Rang drei und damit ihr großes Ziel Champions League.

© dpa-infocom, dpa:260425-930-991234/1

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