Fußball
«Drohne steigen lassen»: Leipzig-Coach spionierte Gegner aus
Ole Werner
Leipzigs Trainer Ole Werner greift auch zu Spionage-Tricks. (Archivbild)
Jan Woitas. DPA

Drohnen, Verstecke, Spione: Leipzigs Trainer Ole Werner greift zu ungewöhnlichen Methoden, wenn der Gegner plötzlich einen neuen Coach hat. Welche Rolle spielt dabei Union Berlins Trainerin?

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Leipzig (dpa) – RB Leipzigs Trainer Ole Werner scheut bei der Vorbereitung auf das nächste Spiel nicht vor Spionage-Tricks zurück. Zumindest, wenn der Gegner unmittelbar vor dem Duell mit dem Fußball-Bundesligisten den Trainer gewechselt hat.

«Wir haben auch schon Leute losgeschickt, die sich in die Büsche geschlagen haben oder von großer Entfernung eine Drohne haben steigen lassen – aber mit unterschiedlichem Erfolg, das muss ich auch sagen», sagte Werner der «Leipziger Volkszeitung». Dabei bezog er sich offenbar auf seine Zeit in einem anderen Club, denn in dieser Saison fand vor einem Leipzig-Spiel noch kein kurzfristiger Trainerwechsel statt.

In der kommenden Woche empfängt RB am Freitagabend Union Berlin mit der neuen Trainerin Marie-Louise Eta. «Das verändert für uns schon etwas. Diesmal haben wir immerhin noch ein Wochenende dazwischen», sagte Werner. Der 37-Jährige kennt Eta besser als manch anderer Kollege. «Ich kenne sie ganz gut, da sie bei mir in Bremen hospitiert hat. Sie ist sehr clever, schlau und eine gute Trainerin.»

© dpa-infocom, dpa:260416-930-952098/1

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