Einen Monat vermisst
Deutsche Studentin verunglückt beim Wandern in der Schweiz
Wandern in der Schweiz
Die vermisste Wanderin wurde in den Schweizer Alpen tot gefunden. (Symbolbild)
Peter Schneider. DPA

Seit Anfang Mai wurde eine junge Studentin aus Magdeburg nach einer Wanderung in den Schweizer Alpen vermisst. Anfang der Woche wurde eine Leiche entdeckt. Jetzt herrscht traurige Gewissheit.

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Interlaken/Chemnitz/Magdeburg (dpa) – Eine seit Anfang Mai in den Schweizer Alpen vermisste Studentin aus Magdeburg ist tot. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilte, wurden ihre sterblichen Überreste am Dienstag im Bereich des Louwigraben bei Oberried am Brienzersee (Region Interlaken) gefunden. Die bisherigen Erkenntnisse deuteten auf einen Unfall hin, hieß es.

Bei der Verstorbenen handelt es sich nach Angaben der Schweizer Behörden um eine 26-jährige libysch-deutsche Staatsbürgerin. Die junge Frau stammte ursprünglich aus Chemnitz (Sachsen) und studierte nach Angaben der Universitätsmedizin Magdeburg Medizin in Sachsen-Anhalt. Demnach habe die junge Frau kurz vor dem Abschluss des Medizinstudiums gestanden und sich jahrelang in verschiedenen Hochschul-Organisationen stark engagiert.

Persönlicher Gegenstand im See gefunden

Die Frau war der Kantonspolizei Bern zufolge am 4. Mai als vermisst gemeldet worden. Zwei Tage zuvor sei sie zu einer Wanderung am Brienzersee bei Interlaken aufgebrochen. Sie habe vorgehabt, die rund zehn Kilometer lange Strecke vom Harderkulm zum Augstmatthorn zu wandern.

Rund einen Monat nach der Vermisstenmeldung sei dann am Montagabend ein persönlicher Gegenstand der vermissten Frau im Brienzersee gefunden worden. Daraufhin seien erneute Suchmaßnahmen eingeleitet worden. Am Dienstag seien dann schließlich die sterblichen Überreste der Vermissten gefunden worden.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179352/1

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