München (dpa) – Die Fußballerinnen des FC Bayern haben ihren Gesamtumsatz in der vergangenen Saison auf 7,2 Millionen Euro verdoppelt und zählen damit zu den zehn finanzstärksten Clubs der Welt. Das geht aus den Zahlen der «Football Money League 2026» hervor, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte am Montag veröffentlichte.
Spitzenreiter ist demnach Champions-League-Sieger FC Arsenal (25,6 Millionen Euro) vor Stadtrivale FC Chelsea (25,4) und dem Vorjahres-Ersten FC Barcelona (22,0). Die Münchnerinnen kletterten vom 13. auf den 9. Platz. Einziger weiterer deutscher Club unter den aufgeführten Top 15 ist Eintracht Frankfurt mit einem Umsatz von 4,7 Millionen. Die Hessinnen lagen im Vorjahr noch bei 6 Millionen.
Top 15 knacken 150-Millionen-Marke
Deloitte listete zum vierten Mal die 15 umsatzstärksten Frauenfußballclubs weltweit auf, wobei aufgrund fehlender Daten wichtige Märkte wie die USA oder Australien nicht berücksichtigt wurden. Der Gesamtumsatz (158 Millionen) lag trotzdem erstmals über der 150-Millionen-Marke – ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der FC Bayern profitierte in der Bewertung stark von seinem Turniersieg bei der neu geschaffenen Kleinfeldserie World Sevens Football (W7F). Bei dem in Portugal ausgespielten Mini-Wettbewerb im vergangenen Mai kassierten die Münchnerinnen rund 2,3 Millionen Euro – und damit etwa eine Million mehr als es 2025 für den Gewinn der Champions League gab.
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