Basketball-WM der Frauen
Besondere Basketball-Tage für Bundestrainer Lange in Berlin
Belgien - Deutschland
Bundestrainer Olaf Lange erlebt besondere Tage in Berlin.
Andreas Gora. DPA

Olaf Lange hat als Basketball-Trainer schon alles erlebt. Doch die Heim-WM in Berlin ist auch für ihn etwas Besonderes.

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Berlin (dpa) – Olaf Lange war nach der Viertelfinal-Gala gegen Belgien völlig erschöpft. «Viele solcher Spiele kann ich nicht coachen. Ich glaube, ich bin zehn Jahre gealtert», sagte der Bundestrainer nach dem überraschenden Sieg der deutschen Basketballerinnen und dem Einzug ins Halbfinale am Samstag (16.30 Uhr) gegen Frankreich.

Für Lange sind es ganz besondere Tage bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin. Schließlich ist der 54-Jährige in der Hauptstadt geboren. «Das hier miterleben zu dürfen vor dem Berliner Publikum ist schon sehr speziell.»

Schon bei einem WM-Halbfinale dabei

Während für seine Spielerinnen ein WM-Halbfinale völliges Neuland ist, hat Lange damit bereits Erfahrung. Bei der WM vor vier Jahren in Australien war er als Assistenz-Trainer der Gastgeberinnen dabei. Chefcoach war seine Frau Sandy Brondello, die Australierin ist. Gemeinsam verloren sie im Halbfinale zwar knapp gegen China, gewannen aber danach die Bronzemedaille. Ein großer Erfolg.

Und dennoch fühlt sich der Siegeszug der deutschen Mannschaft nun anders an für Lange. «Es war etwas Besonderes, aber es war nicht mein Land. Es war das Land meiner Frau», sagte Lange über Platz drei mit Australien bei der WM 2022. «Ich habe mich unglaublich für sie gefreut und wir hatten eine tolle Mannschaft. Aber es fühlt sich anders an, wenn man es mit und dann auch noch in seinem Land, in seiner Heimatstadt macht.»

© dpa-infocom, dpa:260911-930-668084/1

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