Bamberg/Bonn (dpa) – Der deutsche Pokalsieger Bamberg Baskets hat einen Fehlstart in der Playoffs der Basketball-Bundesliga abgewendet und die Führung im Viertelfinale übernommen. Das Team von Trainer Anton Gavel besiegte den ehemaligen Meister ratiopharm Ulm mit 80:74 (35:41) und legte im Schlussviertel ein starkes Comeback hin. Bamberg führt in der Serie mit 1:0, wer zuerst drei Spiele gewinnt, kommt weiter.
Beste Werfer der Franken waren Demarcus Demonia (18 Zähler) und Ibi Watson (16). Bamberg hat eine starke Rückrunde hinter sich und will Titelverteidiger FC Bayern und Dauerrivale Alba Berlin im Kampf um den Titel fordern. 2023 gelang Ex-Profi Gavel dies als Trainer schon einmal erfolgreich – damals mit den Ulmern, die auf dem Weg zur Meisterschaft nacheinander Alba, Bayern und schließlich die Telekom Baskets Bonn besiegten.
Bonn strauchelt offensiv
Im zweiten Viertelfinale wurde Bonn ein schwaches zweites Viertel mit gerade einmal sieben erzielten Punkten zum Verhängnis. Das Heimspiel gegen die Würzburg Baskets verlor der Favorit mit 54:69 (30:30). Die Bonner liegen damit in der Serie mit 0:1 zurück und stehen im zweiten Heimspiel am Montag (18.30 Uhr/Dyn) bereits ordentlich unter Druck. Davion Mintz ragte aufseiten der Gäste mit 19 Zählern heraus.
Am Sonntag sind Bayern und Alba in ihren ersten Spielen gegen die Außenseiter aus Trier und Vechta gefordert. Die Münchner von Trainer Svetislav Pesic sind eindeutiger Titelfavorit.
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