Ehrung
«Ausnahmepersönlichkeit»: Dahlmeier posthum in Hall of Fame
Laura Dahlmeier
Dahlmeier kam beim Bergsteigen 2025 ums Leben. (Archivbild)
Martin Schutt. DPA

Laura Dahlmeier starb 2025 bei einem Unfall beim Bergsteigen. Nun soll ihr posthum eine besondere Ehre zuteilwerden.

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Frankfurt/Main (dpa) – Mit persönlichen Worten hat Zimmerpartnerin Maren Hammerschmidt die Aufnahme von Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier in die deutsche Hall of Fame des Sports verkündet. «Sie war einfach die Laura, bodenständig und nahbar. Genau das hat sie für mich ausgemacht. Wenn ich an Laura denke, denke ich vor allem an einen Menschen, der sich immer treu geblieben ist», sagte Hammerschmidt.

Am 28. Juli 2025 war die siebenmalige Weltmeisterin am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt. Dahlmeier hatte bei schwierigen Wetterbedingungen mit ihrer Seilpartnerin den Gipfelsturm abgebrochen. Aber beim Abstieg wurde die Doppel-Olympiasiegerin auf 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag am Kopf getroffen. Dahlmeier war mutmaßlich sofort tot und starb im Alter von 31 Jahren.

Hammerschmidt: «Menschen in ihrem Umfeld geprägt»

«Ich durfte sie lange als Freundin begleiten und das sind die Momente, die mir besonders in Erinnerung bleiben. Sie war ein unglaublich fokussierter und zielstrebiger Mensch», sagte Hammerschmidt. Neben Dahlmeier sollen der Turner Fabian Hambüchen, die Schwimmerin Britta Steffen sowie Felix Neureuther (Ski alpin) in die Ruhmeshalle aufgenommen werden.

Die Aufnahmefeier ist für den 26. November in Frankfurt am Main geplant. «Sie hatte immer den Mut, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, auch dann, wenn sie vielleicht nicht jeder verstanden hat. Genau das macht sie für mich zu einer echten Ausnahme-Persönlichkeit. Nicht nur ihre Erfolge, sondern die Art, wie sie den Sport und die Menschen in ihrem Umfeld geprägt hat», sagte Hammerschmidt.

© dpa-infocom, dpa:260909-930-657219/1

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