Dortmund (dpa) – Der Kabarettist Torsten Sträter befindet sich wegen eines Tumors in längerer ärztlicher Behandlung. Er werde seit Wochen «sehr engmaschig und kompetent behandelt», so dass er seine Auftritte nicht habe wahrnehmen können, teilte er auf seiner Website mit.
Bereits Anfang Januar hatte sein Management Auftritte bis Ende März wegen einer Erkrankung, die eine «längerfristige Regenerationsphase» erfordere, abgesagt. Erst im Mai könne er wieder auf die Bühne zurückkehren, hieß es nun in einem Statement des Comedians. Die für April geplanten Auftritte finden dagegen noch nicht wieder statt.
Er wisse, dass viele sich in den letzten Monaten gefragt hätten, was los sei. «Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor», so der Kabarettist in dem für ihn typischen lakonischen Tonfall. Für den offensiven Umgang mit seiner Depressionserkrankung hatte Sträter 2022 gemeinsam mit dem Komiker-Kollegen Kurt Krömer einen Grimme-Preis erhalten.
Der Bart wächst schon wieder
Nun seien seine gesundheitlichen Probleme allerdings «eher physischer Natur». Nähere Angaben zur Art des Tumors machte er nicht und bat darum, seine Privatsphäre zu achten. Die bisherige Behandlung habe er bisher sehr gut vertragen – «Wenn man davon absieht, dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte.» Der wachse aber inzwischen nach.
Seine Rückkehr bereitet er für Mai vor: Laut seiner Homepage sollen alle vier geplanten Auftritte – in Jülich, Münster, Oberhausen sowie Chemnitz – stattfinden.
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