Archivierter Artikel vom 01.04.2016, 17:21 Uhr

Kommentar: Ich bin von Tesla elektrisiert

Ich bin am Freitag um sieben Uhr aufgestanden und hatte um kurz nach acht schon 1000 Euro ausgegeben. Ich habe ein Auto angezahlt, das ich noch nie auf der Straße gesehen habe und das noch niemand probegefahren hat: Ich habe mir ein Tesla Model 3 „reserviert“. Warum tue ich so etwas?

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Jochen Magnus hat sich spontan einen Tesla „reserviert“

Weil ich die Stinker satt habe. Die Diesel sind stark und sparsam – aber fahren sie mal einem hinterher! Die Benziner verbrauchen allesamt zu viel Sprit – viel mehr, als die Hersteller angeben. Allesamt verbrauchen eine Ressource, die begrenzt ist und die man für andere Dinge – Chemie zum Beispiel – aufsparen sollte. Auch wenn der Spritpreis derzeit im Keller ist, wird er in nicht allzu ferner Zukunft wieder durch die Decke gehen.

Aber das sind Vernunftargumente. Was zählen die schon beim Autokauf? Fahren muss auch Spaß machen – muss elektrisieren! Das habe ich ausprobiert: Mit meinem „Zero“-Elektromotorrad, das auch aus Kalifornien stammt, gleite ich nahezu geräuschlos über die Landstraße und bin in der Stadt der King: lautlos, anzugstark und abgasfrei. Diesen Fahrspaß wünsche ich mir jetzt auch beim Auto.

Jochen Magnus
Jochen Magnus
Foto: Jens Weber

Also der Tesla. Der bietet nicht nur Porsche-Feeling beim Beschleunigen, sondern auch eine brauchbare Reichweite. Er ist öko und sieht dabei gut aus. Er ist bezahlbar. Zudem hat Tesla mit den größeren, für mich leider unerschwinglichen Modellen bereits gezeigt, wie schön und praktisch zugleich elektrofahren sein kann.

Tesla-Boss Elon Musk lässt die besten E-Autos der Welt bauen und schickt Raketen in die Stratosphäre. Er ist ein wirklicher Innovator wie weiland Steve Jobs bei Apple. Ich vertraue ihm und verleihe meine 1000 Euro für zwei Jahre. Wenn Tesla in der Zwischenzeit nicht pleite geht, dann wird alles galaktisch gut!