Archivierter Artikel vom 18.11.2020, 07:00 Uhr
Seiffen

Holzfigur aus dem Erzgebirge: Deshalb raucht Drosten der Schädel

Christian Drosten raucht der Kopf – zumindest seinem Räuchermännchen-Pendant. Ein Familienbetrieb aus dem erzgebirgischen Seiffen hat den Chefvirologen der Berliner Charité als Holzfigur nachempfunden und ihn auf ein stilisiertes Virus gestellt – um zu zeigen, dass er das Virus am Boden hält. „Volkskunst orientiert sich immer an der Zeitgeschichte“, sagt der Holzkünstler Tino Günther schmunzelnd.

Eine Holzfigur aus Sachsen sorgt für Aufsehen. Es handelt sich um den Top-Virologen Christian Drosten.
Eine Holzfigur aus Sachsen sorgt für Aufsehen. Es handelt sich um den Top-Virologen Christian Drosten.
Foto: dpa

Das 26 Zentimeter hohe Räuchermännchen trägt einen weißen Kittel und selbstverständlich einen Mund-Nasen-Schutz. Im Unterschied zum traditionellen Räuchermännchen raucht die Virologenfigur nicht aus dem Mund. „Das geht ja schon durch die Mund-Nasen-Maske nicht und hätte auch nicht gepasst.“ Also qualmt Drosten sinnbildlich der Kopf. Außerdem streckt der Virologe – versteckt unter der Maske – der Pandemie die Zunge heraus.