Archivierter Artikel vom 16.07.2019, 23:58 Uhr
Rheinland-Pfalz

Finsternis am Dienstagabend: Die Erde „fraß“ den Mond

Zwischen 22 und 1 Uhr lagen große Teile des Erdtrabanten im Schatten der Erde und der Mond schimmerte zeitweise rostrot am Himmel.

Der Mond am Dienstagabend gegen 23:30 Uhr über dem Hunsrück
Der Mond am Dienstagabend gegen 23:30 Uhr über dem Hunsrück
Foto: Jochen Magnus

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Mond, Erde und Sonne stehen dann auf einer Linie. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond dann durch diesen Schatten läuft, sieht man eine Mondfinsternis. Steht der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis. Das war am Dienstag aber nicht der Fall, der Mond tauchte zu rund zwei Dritteln in den Kernschatten der Erde ein.

Die Verfinsterung begann gegen 20.40 Uhr. das Maximum der Finsternis war gegen 23.30 Uhr erreicht, dann wanderte der Mond wieder aus dem Erdschatten. Die Verfinsterung endet um 2.20 Uhr.

Der Vollmond befindet sich am Dienstagabend gegen 22 Uhr teilweise im Erdschatten und leuchtet über dem Schweriner Schloss.
Der Vollmond befindet sich am Dienstagabend gegen 22 Uhr teilweise im Erdschatten und leuchtet über dem Schweriner Schloss.
Foto: dpa

Der Mond ist im Mittel rund 380.000 Kilometer von der Erde entfernt. Sein Durchmesser beträgt etwa 3470 Kilometer – gut ein Viertel der Erde. dpa