Archivierter Artikel vom 25.07.2014, 10:55 Uhr

Ermittler: Bluttat an Polizisten hatte nichts mit Beruf zu tun

Bischofsheim/Kreis Groß-Gerau – Der in Bischofsheim erschossene Polizist ist nicht wegen seines Berufes getötet worden. Das Tatmotiv sei in der Persönlichkeit des mutmaßlichen Schützen zu suchen, teilten die Ermittler am Freitag in Darmstadt mit.

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Polizisten durchkämmen ein Kornfeld in unmittelbarer Nähe des Tatorts. Foto: dpa

Die Untersuchung des Tatorts läuft noch. Foto: dpa

Polizisten sind in Bischofsheim auf dem Weg, ein Kornfeld in unmittelbarer Nähe des Tatorts zu durchkämmen. Foto: dpa

Warten auf den Einsatz. Foto: dpa

Polizisten durchkämmen ein Kornfeld in unmittelbarer Nähe des Tatorts. Foto: dpa

Auch Spürhunde sind im Einsatz. Foto: dpa

Phantombild: Vom flüchtigen Täter fehlte zunächst jede Spur. Bild: Polizei

Polizisten untersuchen in Bischofsheim im Kreis Groß-Gerau (Hessen) den Tatort, an dem einer ihrer Kollegen erschossen wurde. Foto: dpa

Polizisten stehen am Tatort in Bischofsheim im Kreis Groß-Gerau. Foto: dpa

Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach einem etwa 50 bis 60 Jahre alten Verdächtigen. Foto: dpa

Weiträumig abgesperrt ist Donnerstag in Bischofsheim der Tatort, an dem ein Polizist erschossen wurde.Foto: dpa

Vom flüchtigen Täter fehlte zunächst jede Spur. Foto: dpa

Polizisten wachen in Bischofsheim morgens am Tatort. Foto: dpa

Ein Polizeihubschrauber kreist über Bischofsheim. Foto: dpa

Markierungen kennzeichnen morgens den Tatort. Foto: dpa

Ein Polizist macht Donnerstagmorgen in Bischofsheim Fotos von einem Hubschrauber, der über Bischofsheim kreist. Foto: dpa

Ein Anwohner und ein Polizist stehen morgens an einer Absprerrung in der Nähe des Tatorts. Foto: dpa

Ein Polizist führt morgens einen Spürhund zum Tatort. Foto: dpa

Beamte der Spurensicherung sind morgens auf dem Weg zum Tatort. Foto: dpa

Weitere Details wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Ein 57-Jähriger hatte sich am späten Donnerstagabend widerstandslos festnehmen lassen, nachdem die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung erhalten hatte.

Der 50-jährige Polizist war am Mittwochabend in Zivil unterwegs, er ging mit seiner Frau, einer Bekannten und seinem Hund am Rand eines Feldes spazieren. Der Gruppe fiel auf, dass ihr ein Mann folgte und immer dann anhielt, wenn sie auch stoppte. Der Polizist sprach den Mann laut den Ermittlungen an und verlangte den Ausweis. Daraufhin habe der Mann unvermittelt und mehrfach auf den 50-Jährigen geschossen. Der Polizist starb noch am Tatort.

Der mutmaßliche Todesschütze rannte fort, er wurde aber am späten Donnerstagabend nach Hinweisen aus der Bevölkerung in seiner Wohnung widerstandslos festgenommen. Nach Angaben der Ermittler hat er die Tat gestanden. Inzwischen sei Untersuchungshaft gegen den 57-Jährigen erlassen worden.