Archivierter Artikel vom 04.10.2019, 12:06 Uhr
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Symbolfiguren ziehen seit jeher Hochachtung und Hass auf sich: Der Greta-Effekt ist nichts Neues – eine Analyse

An Greta Thunberg scheiden sich die Geister. Die inzwischen weltbekannte 16-jährige Aktivistin aus Schweden gilt den einen als mutige Streiterin und Hoffnungsträgerin im Kampf gegen den Klimawandel. Andere feinden sie an als besessene Radikale, gar als „Ökofaschistin“, die der Menschheit ihre Vorstellung vom richtigen Leben aufzwingen wolle. Eine dritte Strömung sieht in dem Mädchen vor allem ein von Eltern und Hintergrundmächten um des Profit willens missbrauchtes, krankes Kind, das selbst gar nicht wisse, was es sagt und tut. Einerseits also Hochachtung bis teils hin zur Verehrung, andererseits Ablehnung bis hin zum blanken Hass.

Von Andreas Pecht Lesezeit: 3 Minuten