Archivierter Artikel vom 26.03.2015, 12:46 Uhr
Montabaur/Marseille

Co-Pilot soll Absturz absichtlich eingeleitet haben – Durchsuchung in Montabaur [5. Update]

Die Absturz-Katastrophe in den französischen Alpen war laut französischer Staatsanwaltschaft willentlich herbeigeführt. Der Co-Pilot aus Montabaur soll seinen Kollegen aus dem Cockpit ausgesperrt und den tödlichen Sinkflug bewusst eingeleitet haben. Das sagte der Marseiller Staatsanwalt Brice Robin.

Staatsanwalt Brice Robin bei der Pressekonferenz in Marseille «Ich kann nur wiederholen, dass der Co-Pilot den Sinkflug mit Vorsatz eingeleitet hat».
Staatsanwalt Brice Robin bei der Pressekonferenz in Marseille «Ich kann nur wiederholen, dass der Co-Pilot den Sinkflug mit Vorsatz eingeleitet hat».

Nach Auswertung der Sprachbox ist Robin sicher: Der Co-Pilot aus Montabaur im Westerwald habe das Kommando gehabt und am Flight-Monitoring gespielt – mit Absicht. Das „Spielen“ am Flight-Monitoring könne nur absichtlich geschehen sein, sagte der Staatsanwalt. Der Copilot könne den Sinkflug nur vorsätzlich eingleitet haben.

In Marseille Staatsanwalt Brice Robin weiter: «Es sieht so aus, als habe der Copilot das Flugzeug vorsätztlich zum Absturz gebracht und so zerstört». Er sei allein im Cockpit gewesen. Es habe überhaupt keine Notfallmeldung gegeben. Kein Notsignal, kein „Mayday“-Ruf an den Tower.

Blumen liegen vor einer Gedenktafel in Le Vernet, für die Opfer der Flugkatastrophe. Am Absturzort des Germanwings-Flugzeugs in den französischen Alpen haben Bergungskräfte am Samstag, 28. März, ihre Arbeit fortgesetzt.

Guillaume Horcajuelo

Angehörige der Opfer legen Blumen am Denkmal in Le Vernet nieder. Foto: Guillaume Horcajuelo, EPA/dpa

Mit einer Trauerfeier in Rothenbach wurde am Freitagabend, 27. März 2015, den Absturzopfern aus dem Westerwald gedacht.

Trauerfeier in Rothenbach.

CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner (l) und Westerburgs Stadtbürgermeister Ralf Seekatz (2.v.l).

Weiter geht's: Auch am Freitagmorgen haben sich zahlreiche Journalisten für Dreharbeiten vor dem Elternhaus von Andreas L. in Montabaur versammelt. Foto: Sascha Ditscher

Die Polizei hat auch die Durchsuchung der Düsseldorfer Wohnung des Germanwings-Copiloten am Donnerstagabend beendet. Die Aktion dauerte etwa vier Stunden. Gegen 21 Uhr verließen Beamte mit Umzugkartons das Haus am Düsseldorfer Stadtrand, in dem der 27-jährige Co-Pilot wohnte. Grundlage der Durchsuchung war ein Ersuchen der französischen Justiz. Foto: dpa

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr verlassen Ermittler das Wohnhaus in Montabaur, in dem der Co-Pilot Andreas L. mit seinen Eltern gewohnt hat. Die Beamten nehmen ein Rechner, gefunden im Haus, zur Untersuchung mit ins Büro. Foto: S. Ditscher

Nicht nur zwei blaue Säcke tragen die Ermittler nach draußen. Foto: Sascha Ditscher

Auch ein Karton ist dabei. Über den Inhalt gibt es (noch) keine Informationen. Foto: Sascha Ditscher

Anwohner zünden am Donnerstag kurz vor 19 Uhr vor dem Elternhaus von Andreas L. eine Grabkerze an. Foto: S. Ditscher

Eine Kerze leuchtet vor dem Elternhaus des Co-Piloten Andreas L. in Montabaur. Foto: Sascha Ditscher

Weitere Ermittler, die per Hubschrauber in Montabaur eingeflogen wurden, betreten am Donnerstag kurz vor 17 Uhr das Elternhaus des Co-Piloten, der das Flugzeugunglück in Südfrankreich absichtlich verursacht haben soll. Foto: S. Ditscher

In das Haus im rheinland-pfälzischen Montabaur gingen mehrere Ermittler hinein. Einer hatte einen Karton dabei. Foto: S. Ditscher

Der Co-Pilot Andreas L. aus Montabaur steht im Verdacht, die Germanwings-Maschine mit weiteren 149 Menschen an Bord vorsätzlich zum Absturz gebracht zu haben. Foto: S. Ditscher

Polizisten stehen am Donnerstag in Montabaur. In der Stadt soll der Co-Pilot, der das Flugzeugunglück in Südfrankreich mit 150 Toten verursacht haben soll, bei seinen Eltern im Haus gewohnt haben. Foto: Ditscher

Ein Schild am Flughafen des Luftsportclubs Westerwald (LSC) – hier war Andreas L. über viele Jahre Mitglied. Foto: dpa

Bereits als Jugendlicher war Andreas L. aus Montabaur Mitglied im örtlichen Luftsportclub (Bild). „Er begann als Segelflugschüler und schaffte es bis zum Airbus A320-Piloten“, schrieb der Verein in einem Nachruf. Foto: Sascha Ditscher

Der 28 Jahre alte Copilot der verunglückten Germanwings-Maschine, der das Unglück laut französischer Staatsanwaltschaft verschuldet haben soll, soll bei seinen Eltern in Montabaur (Westerwald) gewohnt haben.

dpa

Der 28 Jahre alte Copilot der verunglückten Germanwings-Maschine, der das Unglück laut französischer Staatsanwaltschaft verschuldet haben soll, soll bei seinen Eltern in Montabaur (Westerwald) gewohnt haben.

dpa

Marseille. Die Absturz-Katastrophe in den französischen Alpen war willentlich herbeigeführt. Nach Auswertung der Sprachbox ist klar: Der Co-Pilot hatte seinen Kollegen aus dem Cockpit ausgesperrt und den tödlichen Sinkflug bewußt eingeleitet, das sagte der Marseiller Staatsanwalt Brice Robin am Donnerstagmittag.

Staatsanwalt Brice Robin bei der Pressekonferenz in Marseille «Ich kann nur wiederholen, dass der Co-Pilot den Sinkflug mit Vorsatz eingeleitet hat».

Der Chef der Bergrettungskräfte, Olivier Cousin: «Die Arbeit ist extrem schwierig, das Gelände ist gefährlich. Es ist steil und rutschig.»

dpa

Die Ankunft der Angehörigen wird vorbereitet: Sieben Kilometer vor der Unfallstelle entfernt sperren Polizisten eine Straße.

Hinterbliebene sind zur Unglücksstelle in Südfrankreich unterwegs. Vom Flughafen Düsseldorf ist kurz nach 9 Uhr ein Lufthansa-Airbus mit rund 50 Angehörigen gestartet. Mit an Bord reist auch ein Betreuer-Team, bestehend aus Seelsorgern, Ärzten und Psychologen. Nach Informationen des Flughafens ist am Vormittag außerdem noch ein zweiter Sonderflug ab Düsseldorf mit Hinterbliebenen der Crew geplant.

Schweigeminute für die Opfer des Germanwings-Absturzes auch im Auswärtigen Amt, wo Minister und Experten aus über 60 Staaten an einer Energiewende-Konferenz teilnehmen.

Ein weiterer schwerer Einsatz hat für die Teams im Absturzgebiet begonnen.

Die Ermittler konzentrieren sich auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber.

Ein Fahrzeug der Spurensicherung in Seyne-les-Alpes.

Der Bergungseinsatz in den französischen Alpen geht am zweiten Tag nach dem Absturz weiter.

Der Staatsanwalt von Marseille hat eine Pressekonferenz für 12.30 Uhr auf dem Flughafen Marignane angekündigt.

War nur ein Pilot im Cockpit, als der Sinkflug begann? Und ließ sich die Tür nicht mehr öffnen? Medien berichten über Erkenntnisse, die der Sprachrekorder ergeben haben soll. „Man kann hören, wie er versucht, die Tür einzubrechen“, zitiert die Zeitung einen anonymen Informanten.

Der Schock sitzt noch tief: Menschen stehen am Dienstagabend vor dem Johann-König-Gymnasium in Haltern, wo seit dem Absturz 16 Schüler fehlen.

Die deutsche Mannschaft spielt gegen Australien mit Trauerflor.

Der Brunnen auf dem Westerburger Marktplatz hat sich zur Gedenkstelle für die Westerwälder Opfer des Flugzeugabsturzes entwickelt. Viele Menschen legen dort Blumen nieder und stellen Kerzen auf. Foto: Sascha Ditscher

Am Dienstag haben Menschen auch auf dem Marktplatz von Westerburg an einem Brunnen Blumen niedergelegt. Bild: https://www.facebook.com/groups/Westerburg/?fref=ts

Journalisten warten am frühen Mittwochmorgen im Ort Seyne-les-Alpes auf den Sonnenaufgang – und auf neue Informationen von der Absturzstelle.

dpa

Wrackteile und Trümmer liegen an einem Berghang nach dem Absturz einer Maschine vom Typ Airbus A320 der Fluggesellschaft Germanwings bei Seyne- les- Alpes in der Provence, Frankreich.

Ein Helikopter fliegt über eine Stelle,Absturzstelle an der Helfer neben Wrackteilen arbeiten, nach dem Absturz einer Maschine vom Typ Airbus A320 der Fluggesellschaft Germanwings bei Seyne in den Bergen der Provence, Südfrankreich.

dpa

Wrackteile und Trümmer liegen an einem Berghang nach dem Absturz einer Maschine vom Typ Airbus A320 der Fluggesellschaft Germanwings bei Seyne in den Bergen der Provence, Frankreich.

dpa

Angehörige der französischen Gendarmerie in Seyne les Alpes, nahe der Absturzstelle im Südosten Frankreichs.

dpa

Schülerinnen stehen vor dem Joseph- König- Gymnasium in Haltern am See (Nordrhein- Westfalen) vor Kerzen.

dpa

Ein Mitarbeiter des Flughafen Care Teams kümmert sich um Angehörige.

DPA

Bundesaußenminister Frank- Walter Steinmeier (r, SPD) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l, CSU) sitzen am 24. 03. 2015 auf dem militärischen Teil des Flughafen Tegel in einer Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr, um nach Frankreich in die Gegend um den Flugzeugabsturz zu fliegen.

dpa

Auf Anzeigetafel des Flughafen in Düsseldorf ist der abgestürzte Germanwings-Flug 9525 aus Barcelona verzeichnet. Der Airbus A320 war nach Angaben der Deutschen Flugsicherung auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, als das Unglück geschah. Demnach waren 142 Passagiere an Bord. Foto: Frank Christiansen/dpa

Bei dem in Frankreich abgestürzten Airbus A320 handelt es sich um diese Germanwings-Maschine mit der Registrierung D-AIPX. Das Flugzeug ist am Dienstag, 24. März 2015, auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf gewesen, als das Unglück passierte. 142 Passagiere waren an Bord. Foto: Dominik Günther/dpa

„Ich habe einen enormen Lärm gehört“, so ein Gastwirt aus Allos, einem Ort in der Nähe der Absturzstelle.

Bei dem Absturz hat es wahrscheinlich zahlreiche deutsche Opfer gegeben. Es sei «möglich, dass es viele deutsche Opfer gebe», zitierte die Zeitung «Le Figaro» am Dienstagvormittag Präsident Hollande. Foto: Ian Langsdon, EPA/dpa/Archiv

Die EU-Kommission hat sich am Dienstagvormittag zu dem Absturz der Germanwings-Maschine geäußert. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc sagte: «Unsere Gedanken sind bei den Menschen an Bord und ihren Angehörigen.» Foto: Igor Kupljenik/dpa

Karte zum Absturz eines Germanwings-Airbus A320 in Frankreich. Foto: dpa

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sitzt am Dienstagmittag im Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin neben dem Leiter des Krisenstabes, Walter Hassmann, und informiert sich über den Flugzeugabsturz in Frankreich. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Zentrale der Fluglinie Germanwings in Köln (Nordrhein-Westfalen). Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft ist über Südfrankreich abgestürzt. Foto: Marius Becker/dpa

Mitarbeiter des Flughafen Care Teams stehen am Dienstagnachmittag in Düsseldorf im Terminal des Flughafens. Die Notfallseelsorger kümmern sich um Angehörige der abgestürzten Passagiere. Foto: Oliver Berg/dpa

Mitarbeiter des Flughafen Care Teams kümmern sich um Angehörige der abgestürzten Passagiere. Foto: Oliver Berg/dpa

Ein Polizist geleitet am Dienstagnachmittag einen Angehörigen durch den Flughafen und schützt diesen mit seiner Polizeimütze vor Blicken. Foto: Oliver Berg/dpa

Fahrzeuge verschiedener Medien stehen vor dem Flughafen in Düsseldorf – und berichten. Foto: dpa

Während der ersten 20 Minuten gab es eine normale Kommunikation zwischen den beiden Piloten. Das sagte Staatsanwalt Brice Robin weiter. «Unsere wohl plausibelste Deutung geht dahin, dass der Copilot durch vorsätzliche Enthaltung verhindert hat, die Tür zu öffnen.» So habe der Pilot nicht mehr ins Cockpit gelangen können.

«Ich kann nur wiederholen, dass der Co-Pilot den Sinkflug mit Vorsatz eingeleitet hat», sagte der Staatsanwalt. Es habe keine Veranlassung für ihn gegeben, das zu tun. Er habe keine Veranlassung gehabt, dem Piloten den Zugang zu verweigern. Er habe keinerlei Veranlassung, nicht auf Ansprache des Towers zu reagieren.

Der Code an der Cockpit-Tür der Unglücksmaschine war nach Angaben des Staatsanwalts kein Code zum Öffnen, sondern einer, mit dem sich der jeweils Zugangsberechtigte identifiziert. Die Tür verriegele sich ganz automatisch und werde dann von innen geöffnet. «Es gibt nach meinem Wissen keine Videokamera zur Beobachtung des Co-Piloten.»

Schreie der Passagiere erst in den letzten Sekunden auf Band zu hören

«Das ist ein kompliziertes Katastrophen-Szenario», sagte der Staatsanwalt. Den 144 Passagieren sei wahrscheinlich erst ganz am Schluss klar geworden, dass der Crash bevorgestanden habe. Erst in den allerletzten Augenblicken.
«Die Schreie der Passagiere hören wir erst in den letzten Sekunden auf dem Band», erklärten die Ermittler. Der Co-Pilot habe kein Wort gesprochen, es seien nur Atemgeräusche zu hören gewesen.
Brice Robin fasst zusammen: Das Verhalten des Co-Piloten kann man so werten, dass er den Willen gehabt habe, das Flugzeug zu zerstören, sagte der Staatsanwalt. Die Crew und der ausgesperrte Kapitän hätten in den letzten Minuten des Fluges gegen die Cockpit-Tür gehämmert.
„Absichtliche Aktion des Co-Piloten“
„Das ist eine absichtliche Aktion des Copiloten“, zitiert das französische Justizministerium von der Pressekonferenz. «Das ist kein kurzfristiger Sinkflug, das ist wie ein Landeanflug. Aber in der Nähe gibt es gar keinen Flughafen, auf dem ein Airbus landen könnte», erklärten die Ermittler.

Der Co-Pilot sei nicht als Terrorist erfasst, sagte Brice Robin. Sein Name wurde mit Andreas L. angegeben. Die Angehörigen seien über alle Erkenntnisse informiert worden.

Brice Robin: «Die Familien des Piloten und des Co-Piloten sind auch hier angekommen. Aber wir haben sie nicht mit den anderen Familien zusammengebracht.»

Nach den derzeitigen Ermittlungen gebe es keinen Hinweis auf einen terroristischen Anschlag, erklärten die Ermittler.

In den letzten acht Minuten vor dem Zerschellen der Maschine gab es laut den Ermittlern zahlreiche Ansprachen vom Tower in Marseille, aber keine Antworten aus dem Flugzeug.

Der Co-Pilot war wohl Mitglied des Fliegervereins LSC Westerwald – der Verein schaltete bereits vor der Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft eine Traueranzeige auf seiner Webseite. „Er konnte sich seinen Traum erfüllen, den Traum, den er jetzt so teuer mit seinem Leben bezahlte“, heißt es darin.

Der Fliegervereins LSC Westerwald schaltete am Tag vor der Auswertung der Sprachbox eine Traueranzeige auf seiner Webseite.
Der Fliegervereins LSC Westerwald schaltete am Tag vor der Auswertung der Sprachbox eine Traueranzeige auf seiner Webseite.

[1. Update:] In der Heimatstadt des Copiloten hat die Nachricht, dass der 28-Jährige den Germanwings-Airbus mit 150 Menschen an Bord offensichtlich mit Absicht in die Katastrophe gesteuert hat, große Bestürzung ausgelöst. Eine Nachbarin im rheinland-pfälzischen Montabaur sagte der dpa: „Das kam für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Das ist tragisch.“ Sie habe keinen Kontakt zu dem Copiloten gehabt. „Aber wenn es Nachbarn sind, berührt es einen ganz besonders, egal wie gut man sich kennt. Ich denke ständig daran.“

[2. Update:] Die Polizei hat in der Straße, die zum Elternhaus des Mannes führt, Einsatzfahrzeuge quergestellt, um Autos an der Durchfahrt zu hindern. In der Gegend sind mehrere Kamerateams unterwegs und versuchen, mit Nachbarn zu sprechen. Die Bewohner der Straße haben sich jedoch in ihre Häuser zurückgezogen. Einige schauten hinter Gardinen oder halb heruntergelassenen Läden nach draußen.

[3. Update:] „Hat uns der Tod von 150 Menschen zutiefst betroffen gemacht, lässt uns diese wohl ganz bewusst geplante Katastrophe ratlos und sprachlos zurück“, erklärte CDU-Landeschefin Julia Klöckner. „Wenn sich jemand das Leben nimmt, ist das tragisch. Andere mitzureißen, deren Angehörige unendlich verzweifelt zurückzulassen, das ist grausam“, schrieb sie im Kurzmitteilungsdienst Twitter.

[4. Update:] Ein Sprecher des Westerwaldkreises in Montabaur sprach von einer großen Tragik. Es hätten schon viele Medien angerufen, „auch aus Spanien und Frankreich: Ob der Copilot bekannt sei, weshalb, warum?“

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[5. Update:] Ermittler haben nach dpa-Informationen die Durchsuchung der beiden Wohnsitze des Copiloten im Fall der abgestürzten Germanwings-Maschine vorbereitet. Sowohl vor seinem Elternhaus in Montabaur im Westerwald als auch vor seiner Wohnung am Stadtrand von Düsseldorf war am Donnerstag die Polizei aufgezogen. In das Haus im rheinland-pfälzischen Montabaur gingen mehrere Ermittler hinein. Einer hatte einen Karton dabei.

Weitere Ermittler, die per Hubschrauber in Montabaur eingeflogen wurden, betreten am Donnerstag kurz vor 17 Uhr das Elternhaus des Co-Piloten, der das Flugzeugunglück in Südfrankreich absichtlich verursacht haben soll. Foto: S. Ditscher

In das Haus im rheinland-pfälzischen Montabaur gingen mehrere Ermittler hinein. Einer hatte einen Karton dabei. Foto: S. Ditscher

Der Co-Pilot Andreas L. aus Montabaur steht im Verdacht, die Germanwings-Maschine mit weiteren 149 Menschen an Bord vorsätzlich zum Absturz gebracht zu haben. Foto: S. Ditscher

Sowohl vor seinem Elternhaus in Montabaur (Bild) im Westerwald als auch vor seiner Wohnung am Stadtrand von Düsseldorf war am Donnerstag die Polizei aufgezogen. Foto: S. Ditscher

Foto: S. Ditscher

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to/dpa