Archivierter Artikel vom 25.07.2015, 05:28 Uhr

Zuses Computer änderte die Welt

Ein Leben ohne Computer ist heute nicht mehr vorstellbar. Dabei steht uns dieser erst seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts zur Verfügung. In den 1960er-Jahren begannen langsam Firmen, sich einen solchen Rechenknecht zuzulegen.

Der Zuse Z23 galt bereits als weniger wartungsintensiv. Diesem folgten wiederum die verbesserten Nachfolgemodelle Zuse Z25 und Zuse Z31.
Der Zuse Z23 galt bereits als weniger wartungsintensiv. Diesem folgten wiederum die verbesserten Nachfolgemodelle Zuse Z25 und Zuse Z31.

Wichtige Datenträger waren die Lochkarte und das Magnetband. Viele wissen gar nicht mehr, dass es ein findiger Deutscher gewesen ist, der bereits Ende der 1930er-Jahre die ersten Rechner baute.

Konrad Zuse (1910-1995) war Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer (Zuse KG). Mit der Entwicklung der Z3 im Jahre 1941 baute Zuse den ersten funktionstüchtigen, vollautomatischen, programmgesteuerten Rechner und somit den ersten funktionsfähigen Computer der Welt.

Nach Konrad Zuse sind Straßen und Schulen benannt.

Der von ihm selbst nachgebaute erste Computer der Welt, die Z1, steht zusammen mit seinen Rechnern Z11, Z22, Z23, Z25, Z31, Z60 und Z64 im Deutschen Technikmuseum Berlin.

Die Z4 im Zustand von 1950 und ein funktionstüchtiger Nachbau der Z3 sind im Deutschen Museum in München ausgestellt.