Archivierter Artikel vom 01.08.2011, 20:14 Uhr
Cape Canaveral

Sonde Juno soll Jupiter erforschen

Der Countdown läuft: Am 5. August startet die amerikanische Raumsonde Juno vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All. Ziel der 1,1 Milliarden US-Dollar teuren Mission ist Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems.

Der Countdown läuft: Am 5. August startet die amerikanische Raumsonde Juno vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All. Ziel der 1,1 Milliarden US-Dollar teuren Mission ist Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems.

NASA

Nach einer mehr als 600 Millionen Kilometer langen Reise soll Juno im Sommer 2016 ihr Ziel erreichen. Auf einer polaren Umlaufbahn soll Juno sich dem im Durchmesser 140 000 Kilometer großen Riesenplaneten bis auf 5000 Kilometer nähern.

NASA

Nach ihrem Start wird Juno zunächst auf eine elliptische Bahn durch das innere Sonnensystem gebracht, die bis über die Umlaufbahn des Planeten Mars hinausführt.

NASA

Der Countdown läuft: Am 5. August startet die amerikanische Raumsonde Juno vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All.

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Eine Kurskorrektur im September 2012 lenkt die Sonde dann zurück in Richtung Erde. In einem sogenannten Swing-by-Manöver holt Juno im Oktober 2013 im Schwerefeld der Erde noch einmal richtig Schwung für den endgültigen Weiterflug zum Jupiter.

NASA

Der Countdown läuft: Am 5. August startet die amerikanische Raumsonde Juno vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All.

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Im Gegensatz zu früheren Missionen in das äußere Sonnensystem ist Juno nicht mit Radionuklidbatterien ausgestattet, die Energie aus dem Zerfall radioaktiver Stoffe gewinnen. Vielmehr basiert die Energieversorgung der Jupitersonde vollständig auf effizienten und strahlungsresistenten Solarzellen.

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Der Countdown läuft: Am 5. August startet die amerikanische Raumsonde Juno vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All.

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Mit sieben Instrumenten soll Juno den Forschern neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung des größten Planeten unseres Sonnensystems liefern.

NASA

Cape Canaveral – Der Countdown läuft: Am 5. August startet die amerikanische Raumsonde Juno vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All. Ziel der 1,1 Milliarden US-Dollar teuren Mission ist Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems.

Nach einer mehr als 600 Millionen Kilometer langen Reise soll Juno im Sommer 2016 ihr Ziel erreichen. Auf einer polaren Umlaufbahn soll Juno sich dem im Durchmesser 140 000 Kilometer großen Riesenplaneten bis auf 5000 Kilometer nähern und unter anderem herausfinden, ob Jupiter in seinem Inneren einen festen Kern besitzt.

Nach ihrem Start wird Juno zunächst auf eine elliptische Bahn durch das innere Sonnensystem gebracht, die bis über die Umlaufbahn des Planeten Mars hinausführt. Eine Kurskorrektur im September 2012 lenkt die Sonde dann zurück in Richtung Erde. In einem sogenannten Swing-by-Manöver holt Juno im Oktober 2013 im Schwerefeld der Erde noch einmal richtig Schwung für den endgültigen Weiterflug zum Jupiter. Am 3. August 2016, so der aktuelle Flugplan, erreicht die Sonde dann ihr Ziel und schwenkt in eine Umlaufbahn um den Königsplaneten ein.

Im Gegensatz zu früheren Missionen in das äußere Sonnensystem ist Juno nicht mit Radionuklidbatterien ausgestattet, die Energie aus dem Zerfall radioaktiver Stoffe gewinnen. Vielmehr basiert die Energieversorgung der Jupitersonde vollständig auf effizienten und strahlungsresistenten Solarzellen. Obwohl die Solarzellen gegen die Strahlung im Weltall gehärtet sind, würden sie im starken Strahlungsgürtel Jupiters doch erodieren und somit rasch zerstört werden. Die Sonde Juno schwenkt deshalb in eine polare Umlaufbahn ein, die jeweils nur kurzzeitig durch den in der Äquatorebene des Planeten liegenden Strahlungsgürtel führt.

Mit sieben Instrumenten soll Juno den Forschern neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung des größten Planeten unseres Sonnensystems liefern. Nach heutigen Modellvorstellungen hat sich bei ihm zunächst ein felsiger Kern gebildet, der dann mit seiner Gravitation das Gas aus seiner Umgebung anziehen konnte. Mit einer genauen Vermessung des heutigen Schwerefelds könnte es gelingen, einen felsigen Kern im Inneren des Planeten nachzuweisen. Außerdem soll Juno das Magnetfeld Jupiters vermessen, die chemische Zusammensetzung analysieren und die Polarlichter des Planeten beobachten. wsa