Archivierter Artikel vom 04.03.2015, 21:35 Uhr
Frankfurt

Woher sind die Felle?

Pelzfelle werden aus verschiedenen Quellen gewonnen. Die in Deutschland verarbeiteten Fellarten stammen nach Angaben des Deutschen Pelzinstituts in Frankfurt zu etwa 85 Prozent aus der landwirtschaftlichen Farm- und Weidehaltung und zu 15 Prozent aus der freien Wildbahn.

Aus weltweiter Jagd und Hege zur Bewahrung ausgewogener Tierbestände und Vermeidung von Schäden für Menschen, Kulturlandschaft, Ackerbau, Ernten und Vieh fallen Felle an von Bisam, Waschbär, Coyote, Opossum, Nu-tria, Rotfuchs, Wildkanin, Hamster, Wiesel, Biber, Feh, Luchskatze, Zobel und (erwachsenen) Robben (Anteil rund 15 Prozent). Aus Zucht und Farmhaltung stammen Nerz, Fuchs, Nutria, Finnraccoon, Iltis, Chinchilla, Zobel. Die Herkunftsländer sind vor allem Skandinavien, Nordamerika, Holland, Russland, Polen und baltische Länder (Anteil 47 Prozent). Aus Weide- und Stallhaltung in aller Welt stammen Lamm, Zickel, Karakul (Persianer), Kanin, Kalb (38 Prozent).