Archivierter Artikel vom 19.03.2014, 18:23 Uhr

Wie es nach dem Urknall weiterging

Aus dem extrem heißen orangengroßen Universums-Früchtchen (10 hoch 25 Grad, 1 mit 25 Nullen) froren in den ersten Sekunden alle Bausteine der heutigen Materie aus.

Die Aufnahme des Hubble Space Teleskops zeigt über 10.000 Galaxien
Die Aufnahme des Hubble Space Teleskops zeigt über 10.000 Galaxien
Foto: HST

Von da an dauerte sehr lange bis zum Enstehen der ersten Sterne und deren Zerstörung in gigantischen Supernova-Explosionen, bei denen sämtliche chemischen Elemente entstanden, aus denen unsere Welt – einschließlich den Menschen – besteht.

Später bildeten sich neuer Sterne, bis zur Sonne, zur Erde, zu dieser Zeitung und dem Leser dieser Zeilen, fast 14 Milliarden Jahre später.

Trifft die nagelneue und viele physikalische Probleme lösende „Schleifenquanten-Kosmologie“ zu, dann kann sich die Geschichte sogar wiederholen und das All kollabiert irgendwann zu einem winzigen Punkt um dann erneut zu explodieren. Martin Bojowald, ein junger deutscher Forscher, der in USA an der Pennsylvania State University lehrt, hat diese Theorie maßgeblich mitentwickelt.

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