Archivierter Artikel vom 20.11.2020, 15:59 Uhr

Verhandlung im Zelt

Wegen der Corona-Pandemie und Abstandsregeln ist der Schwurgerichtsprozess um den absichtlich verursachten Lkw-Unfall nicht im Gebäude des Landgerichts verhandelt worden. Genutzt wurde wie auch für andere größere Prozesse ein Mietzelt in einem unmittelbar an der A 3 gelegenen Industriegebiet. Journalisten und Zuschauer sitzen dabei in einem separaten Raum, der mit einer Glasscheibe vom Verhandlungssaal getrennt ist.

Werden in dem Saal die Mikrofone nicht genutzt, ist in dem separaten Raum nichts davon zu hören, was während der Verhandlung gesprochen wird. Auch ansonsten hat das Zelt Tücken: Anfangs gab es immer wieder akustische Probleme wegen des Verkehrslärms, zudem gestaltet sich die Temperaturregulierung schwierig.