Archivierter Artikel vom 24.12.2013, 06:52 Uhr

Röstfrisch: Nenne nie den Kaffeevollautomaten nur „Kaffeemaschine“

Der Produktentwickler, der diese Idee hatte, hat sie sich hoffentlich vergolden lassen: Früher war jede deutsche Hausfrau stolz auf ihren frisch aufgebrühten Filterkaffee.

Galt eine tolle Kaffeemaschine für 200 Mark als Premiumprodukt (und Geschenk!), werden heute für glänzende Kaffeevollautomaten gern beachtliche Summen ausgegeben. Mancher hat für seine High-End-Hochdruckmaschinen häufiger den Handwerker im Haus als für alle anderen Besitztümer zusammen.

Und, noch seltsamer: Selbst Menschen, die sonst vom Mülltrennen bis zum grünen Strom auf die Umweltbilanz achten, verbrauchen für kleine Kapselsystemmaschinen gnadenlos Aluminium- Kapseln, als würden diese sich von selbst zu Torf kompostieren. Tun sie aber nicht.