Archivierter Artikel vom 15.11.2014, 06:00 Uhr
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Berlin

Jung, orientierungslos, Salafist

Noch sind es rund 6300, Ende des Jahres könnten es schon 7000 sein. Die Szene der Salafisten wächst Zahlen des Verfassungsschutzes zufolge rasant. Immer wieder reisen auch junge Menschen nach Syrien und in den Irak, wo sie sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anschließen und mit ihr in ihren Dschihad, den „heiligen Krieg“, ziehen. Aber warum? „Der Salafismus ist auch eine politische Jugendprotestbewegung“, sagt Lamya Kaddor. Die Islamwissenschaftlerin und Lehrerin erklärt im Interview, wieso sich junge Menschen radikalisieren und was man dagegen tun kann.

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