Archivierter Artikel vom 22.08.2013, 07:00 Uhr

Einwurf: Jubel, Trubel, Spielbarkeit

Wenn Lara Croft, Super Mario und Batman sich die Hand schütteln, dann ist Gamescom in Köln. Soldaten in Kampfmontur streifen ebenso durch die Hallen wie leicht bekleidete Frauen in Kostümen ihrer Rollenspielheldinnen.

Christina Nover sieht die Gamescom mit ihren eigenen Augen

Aus Mauerblümchen werden Amazonen, und sonnenlichtvernachlässigte Jungs gaffen ihnen hinterher. Aber nur, solange sie nicht vor einem Bildschirm stehen und die Neuheiten der Spielebranche testen. Während ihre Finger sich blitzschnell über Tasten und Joysticks bewegen, verzweifeln ungeübte Hände gern an den zahlreichen Funktionen der Spiele.

Doch auch Zuschauen macht Spaß – ist es doch dank hochauflösender Grafik und Videosequenzen ein bisschen so, wie einen Film zu sehen. Gemütliche Sitzgelegenheiten gibt es genug, es fehlt nur das Popcorn. Zu viel Essen ist aber auch nicht gut: Beim Spielen ohne Bildschirm wird einem mit der „Oculus VR“-Brille auf der Nase nämlich auch gern mal schlecht.

Warten lohnt sich eben nicht immer.