Archivierter Artikel vom 08.04.2020, 17:38 Uhr

Ei ist nicht gleich Ei

Wer seine Ostereier selbst färben möchte, dem rät der Nabu Hessen, nur tier- und umweltgerecht erzeugte Eier zu kaufen. Der Zahlencode auf den Eiern gibt Auskunft über ihre Herkunft.

Das Ei mit der Null als erster Ziffer komme aus ökologischer Freilandhaltung und wäre damit unter den Aspekten Gesundheit sowie Tier- und Umweltschutz einwandfrei. Das Ei mit einer Eins stamme ebenfalls aus Freilandhaltung, die Hühner bekämen allerdings kein ökologisch erzeugtes Futter.

Eier mit einer Zwei als erster Ziffer kommen aus einem Bodenhaltungsbetrieb, jedoch meist mit geschlossenen Ställen. Auch seien hier Antibiotika im Futter erlaubt, doch können sich die Tiere noch frei bewegen, flattern und scharren, wie es ihrer Natur entspricht.

Ein Ei mit der Drei weist auf Käfighaltung hin. Natur- und Tierfreunde sollten solche Eier nicht kaufen.

Nach den Ziffern 0, 1, 2 oder 3 steht ein Kürzel, das das Herkunftsland angibt. Das Kürzel DE bezeichnet Eier aus Deutschland.