Archivierter Artikel vom 12.07.2019, 14:12 Uhr

Das sind die Ziele

Neben einer bereits in Auftrag gegebenen unabhängigen Untersuchung aller Personalakten durch externe Fachleute (Teilprojekt 1) will das Bistum die Aus- und Weiterbildung von Seelsorgern in der Diözese überarbeiten (TP2), deren Begleitung mit Personalführungskonzepten verbessern (TP 3), sowie die Informationsabläufe innerhalb des Bistums und die Öffentlichkeitsarbeit des Bistums überprüfen (TP4). Darüber hinaus wird sich das Bistum mit den systemischen Faktoren, die Missbrauch in der katholischen Kirche begünstigen, beschäftigen: Klerikale Machtstrukturen müssten aufgebrochen (TP 5), die Rolle der Frau in der Kirche gestärkt (TP6) und die Auseinandersetzung mit der katholischen Sexualmoral forciert werden (TP7). In diesem Kontext soll auch eine Neubewertung von Homosexualität erfolgen.

Zudem werden kirchenrechtliche Konsequenzen und eine Gewaltenunterscheidung diskutiert (TP8).