Archivierter Artikel vom 10.01.2018, 23:58 Uhr

Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochansteckende Virusinfektion. Von der anzeigepflichtigen Tierseuche betroffen sind vor allem Haus- und Wildschweine. Menschen, aber auch Hunde und Katzen können sich nicht anstecken.

In den Ursprungsländern in Afrika überträgt meist eine spezielle Zecke das Virus. In Mitteleuropa spielt das keine Rolle. Hier erfolgt die Übertragung durch Kontakt mit den infizierten Tieren oder Kadavern sowie durch Speiseabfälle und Schweinefleischprodukte. Der ASP-Erreger ist äußerst widerstandsfähig und langlebig. So kann das Virus auch nach mehreren Wochen noch indirekt über kontaminierte Kleidung, Jagdausrüstung, Fahrzeuge oder landwirtschaftliche Geräte übertragen werden.

Infiziert sich ein Schwein, folgen nach einer etwa viertägigen Inkubationszeit hohes Fieber, Abgeschlagenheit, teilweise Blaufärbung der Haut, Husten und Blutungen aus Nase und After. In der Regel sterben die Tiere innerhalb einer Woche.

In seltenen Fällen gibt es einen schwächeren, lang anhaltenden Krankheitsverlauf, den die betroffenen Schweine überleben. In diesem Fall können die kranken Tiere über Wochen hinweg andere Artgenossen infizieren. (Quellen: Friedrich-Loeffler-Institut/Wikipedia)