Archivierter Artikel vom 03.07.2013, 14:36 Uhr

Vettel umkurvt Soziale Netzwerke: „Laufe doch auch nicht nackt durch Fußgängerzone“

Berlin/Heppenheim – In Sozialen Netzwerken steht Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (26) voll auf der Bremse: Er hält nichts von Facebook und Twitter, sagte er dem „Stern“.

Es gibt ihn – aber nicht den echten: Treffer bei der Suche nach "Sebastian Vettel" auf Twitter.
Es gibt ihn – aber nicht den echten: Treffer bei der Suche nach „Sebastian Vettel“ auf Twitter.

Nürburgring/Heppenheim – In Sozialen Netzwerken steht Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (26) voll auf der Bremse: Er hält nichts von Facebook und Twitter, sagte er dem „Stern“.

„Ich verstehe dieses ganze Mitteilungsbedürfnis nicht und dass die Kommunikation auch noch öffentlich geschieht. Ich laufe doch auch nicht nackt durch die Fußgängerzone“, sagte der Rennfahrer dem „Stern“ vor dem Deutschland-Rennen am Nürburgring an diesem Wochenende. Das Internet nutze er eher wenig, die sozialen Netzwerke seien absolut nichts für ihn, verriet der Heppenheimer.

„Ich glaube nicht, dass sich die Menschheit damit einen Riesengefallen tut. Man sagt sich nichts mehr ins Gesicht, schon gar nicht die Meinung“, erklärte Vettel seine ablehnende Haltung. Der Pilot des Red-Bull-Rennstalls hat zuletzt dreimal in Serie den WM-Titel gewonnen und führt auch vor dem Grand Prix auf dem Nürburgring am Sonntag wieder die Formel-1-Gesamtwertung an.

Seine Sponsoren dürften seine Sicht bedauern, Experten sie unprofessionell finden: Viele Sportler und Prominente vermarkten über ihre offiziellen Accounts mehr oder weniger offensichtlich auch Werbepartner – und sie schaffen so nicht nur engere Bindung zu Fans, sondern können auch sehr schnell selbst Stellung beziehen und ihre Kommunikation steuern.