Archivierter Artikel vom 21.01.2014, 13:03 Uhr

Schritt für Schritt ins Internet, Teil 22: Keine Angst vor Facebook

Auch für Ältere bietet sich der Einstieg in die sozialen Medien an: Wenn die Kinder und Enkel nicht mehr so häufig vorbeikommen wie früher, kann man über Facebook, Twitter, WhatsApp oder andere Dienste im Internet zumindest lockeren Kontakt halten. Das fällt dem Nachwuchs über die digitalen Medien häufig leichter.

Von Marcus Schwarze

Foto: Screenshot

Für den Einstieg braucht man lediglich einen Computer mit Internetanschluss oder ein Handy. Auch übers iPad, das Windows- oder Android-Tablet-Gerät lassen sich die Dienste nutzen. Eine Ausnahme bilden einige Spezialdienste wie WhatsApp: Die sind nur über das Smartphone nutzbar, also das Android-Handy oder das iPhone.

Wo tummeln sich die Bekannten?

Für welchen Dienst man sich entscheidet, hängt davon ab, wo sich die eigenen Verwandten oder Bekannten tummeln. Facebook ist praktisch universell und hat nicht nur in Deutschland die stärkste Verbreitung. Der US-Dienst ist ein guter Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke. Mitglied wird man am einfachsten über die Internetseite www.facebook.com. Dort registriert man sich mit Vornamen, Nachnamen und seiner E-Mail-Adresse. Außerdem fragt der Dienst nach Geburtstag und Geschlecht. Und es wird nötig, ein Passwort einzutragen – ein Geheimwort, das man sich selbst ausdenkt.

Facebook ist dabei wenig zimperlich, was den Datenschutz angeht – aber immerhin geht das Unternehmen dabei sehr transparent vor. Im zweiten Schritt wird man gefragt: „Sind deine Freunde schon bei Facebook?“ Der Dienst möchte das persönliche E-Mail-Postfach durchsuchen. Was manche als ungehörig empfinden, dient dem Zweck, möglichst schnell die eigenen Freunde und Verwandten zu finden. Das kann man getrost auslassen: „Diesen Schritt überspringen“ ist in den meisten Fällen der beste Weg, um ans Ziel zu kommen. Des Weiteren werden Heimatstadt, Schule, aktueller Wohnort, Hochschule und Arbeitgeber abgefragt. Auch das sind Daten, die man nicht unbedingt preisgeben muss – aber kann. Der Vorteil ist nämlich, dass andere einen später leichter anhand dieser Informationen identifizieren können.

Mitglied wird man am einfachsten über die Internetseite www.facebook.com. Dort registriert man sich mit Vornamen, Nachnamen und seiner E-Mail-Adresse.

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Außerdem fragt der Dienst nach Geburtstag und Geschlecht.

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Und es wird nötig, ein Passwort einzutragen – ein Geheimwort, das man sich selbst ausdenkt.

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Im zweiten Schritt wird man gefragt: „Sind deine Freunde schon bei Facebook?“ Der Dienst möchte das persönliche E-Mail-Postfach durchsuchen. Was manche als ungehörig empfinden, dient dem Zweck, möglichst schnell die eigenen Freunde und Verwandten zu finden. Das kann man getrost auslassen: „Diesen Schritt überspringen“ ist in den meisten Fällen der beste Weg, um ans Ziel zu kommen.

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Des Weiteren werden Heimatstadt, Schule, aktueller Wohnort, Hochschule und Arbeitgeber abgefragt. Auch das sind Daten, die man nicht unbedingt preisgeben muss – aber kann. Der Vorteil ist nämlich, dass andere einen später leichter anhand dieser Informationen identifizieren können.

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Zu guter Letzt wird man aufgefordert, ein Profilbild hochzuladen oder mit der Webcam aufzunehmen. Es gibt keine Pflicht, das zu tun, und wer will, kann hier auch einen Plüschteddy vor die Kamera halten

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Abschließend verlangt Facebook, im eigenen E-Mail-Postfach den Registrierungsvorgang abzuschließen.

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Dort findet man eine automatisch versandte Mail von Facebook, in der „Bestätige Dein Konto“ anzuklicken ist.

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Zu guter Letzt wird man aufgefordert, ein Profilbild hochzuladen oder mit der Webcam aufzunehmen. Es gibt keine Pflicht, das zu tun, und wer will, kann hier auch einen Plüschteddy vor die Kamera halten. Abschließend verlangt Facebook, im eigenen E-Mail-Postfach den Registrierungsvorgang abzuschließen.

Dort findet man eine automatisch versandte Mail von Facebook, in der „Bestätige Dein Konto“ anzuklicken ist. Außerdem wird ein Bestätigungscode aus fünf Ziffern genannt. Damit stellt Facebook sicher, dass das neu eingerichtete Konto mit einer echten E-Mail-Adresse verknüpft ist. Im letzten Schritt bietet Facebook an, die Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen (und erneut nach Kontakten im E-Mail-Postfach zu suchen, den Arbeitgeber und anderes einzutragen, das kann man ignorieren). Diesen Privatsphäre-Rundgang sollte man durchaus einmal starten, um sich mit dem Thema vertraut zu machen.

Freunde und Verwandte finden

Und wie findet man nun seine Bekannten, Freunde und Verwandte? Probieren Sie es aus: Oben links in der Eingabeleiste kann man nach Namen, Orten und Dingen suchen. Tippen Sie hier beispielsweise „Rhein“ ein, erscheinen die ersten Vorschläge einschließlich der „Rhein-Zeitung“. Ein Klick darauf leitet zu der Facebook-Seite der Rhein-Zeitung. Dort kann man, wenn man will, „Gefällt mir“ anklicken. Das bedeutet, dass man künftig bei Facebook die Beiträge dieses Nutzers zu sehen bekommt.

Das Gleiche geht mit Personen (suchen Sie gern einmal nach meinem Namen „Marcus Schwarze“, Sie können nichts kaputt machen). Hier kann man je nach Einstellung der gefundenen Person sie entweder als „Freund hinzufügen“ oder auch „abonnieren“. Beides sorgt dafür, dass man deren Beiträge künftig angezeigt bekommt. Als „Freund hinzufügen“ ist dabei eine zweischneidige Sache: Der andere muss diesen Vorgang bestätigen. Beim Abonnieren muss der andere dagegen nichts bestätigen.

Nun gäbe es noch viel zu tun, etwa ein eigenes Titelbild hinzuzufügen oder persönliche Informationen zu vervollständigen. Das wichtigste Element bei Facebook ist die eigene „Status“-Meldung, die nach einem Klick auf den Menüpunkt „Startseite“ in der Mitte der Seite auftaucht. Dort kann man Text eintragen, aber auch ein Foto hochladen oder einen Ort auf einer Karte kennzeichnen, an dem man sich befindet.

Wer das zu sehen bekommen soll, legt man mithilfe eines Symbols „Freunde“ oder „Öffentlich“ fest. „Öffentlich“ heißt dabei, dass auch Fremde den eingetragenen Text oder das hochgeladene Foto sehen können. Dies lässt sich für jeden einzelnen Beitrag festlegen.

So gelingt der Einstieg bei Facebook. Die Teilnahme funktioniert auch über Apps für Android und iPhone sowie iPad. Und ganz ähnlich gelingt die Registrierung beim Fotosammeldienst Instagram (eher etwas für Fotoenthusiasten), bei Twitter (stark nachrichtenorientiert) und bei WhatsApp (ein Ersatz für die SMS, nur auf dem Handy verfügbar).

Wenn Sie zunächst ein wenig ausprobieren möchten, wie Sie diese Dienste nutzen können, ohne Ihre Bekannten zu ärgern, können Sie gern mit dem Profil des Autors dieses Textes herumspielen – er ist unter seinem Namen oder auch unter dem Pseudonym „homofaber“ bei fast allen gängigen Diensten auffindbar.


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