Archivierter Artikel vom 26.10.2010, 15:05 Uhr
Berlin

Pulpopaul spornte Twitterer an

Der Tod des Kraken-Orakels Paul hat bei Internet-Nutzern Trauer – und Schadenfreude – ausgelöst und sie zu launigen Tweets animiert.

Berlin (dpa) – Der Tod des Kraken-Orakels Paul hat bei Internet-Nutzern Trauer – und Schadenfreude – ausgelöst und sie zu launigen Tweets animiert.

Viele Fußball-Fans haben Paul immer noch nicht die richtige Prognose zum Ausgang des von der deutschen Nationalelf verlorenen WM-Finalspiels verziehen. „War klar, dass sich dieser Spanien-Tipp früher oder später rächen wird“ spottete Nutzer @mondsurfer am Dienstag im Online- Kurznachrichtendienst Twitter. Und @RZIdarOberstein wurde richtig garstig: „Wir hätten ihn eben doch gleich nach dem Spanien-Spiel grillen sollen!“

Nach den sieben richtigen Tipps bei der WM in Südafrika blickten viele auch schon nach vorn zur Europameisterschaft 2012. „Ist das jetzt gut oder schlecht für unsere Nationalelf“, fragte sich etwa @SpacyTrancer. „Der EM-Titel ist uns sicher!“, zeigte sich @Christian_Henne überzeugt. Etwas vorsichtiger war da Nutzer @T_Mockenhaupt: „Jetzt kann er uns den EM-Titel schon mal nicht versauen. Das müssen die Kicker nun selber tun.“

„Paul ist tot. Und Fußball wird wieder spannend;)“, brachte es @MarcusKlein auf den Punkt. Zugleich gab es aber auch jede Menge Traurigkeit und Anerkennung. Nutzerin @kscheib dichtete sogar: „Paule heißt er, war Orakelmeister.“ Für diejenigen, denen die aktuellen Reaktionen nicht genug sind, gibt es auf der Seite von CluetrainPR immer noch ein Archiv ausgewählter Paul-Tweets aus dem Juli.