Archivierter Artikel vom 16.06.2017, 16:50 Uhr
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Nierstein

Wie darf die Mutter eines Terroristen um ihr Kind trauern?

Der Terrorist war selbst noch ein Teenager. Übergetreten zum Islam. Viele seiner 184 Opfer waren noch jünger als er, das jüngste gerade mal drei Monate alt. Er hat sie in der U-Bahn qualvoll mit Giftgas getötet, wurde gleich nach der Tat erschossen. Dieses Grauen ist fiktiv – aber nicht unvorstellbar. Das Staatstheater Mainz geht dem Phänomen Terrorismus aus der Sicht der Mutter eines Täters auf den Grund.

Von Claus Ambrosius Lesezeit: 3 Minuten