Archivierter Artikel vom 02.09.2019, 16:56 Uhr
Plus
Bendorf

Vom Trauermarsch ins himmlische Vergnügen: JSWP meistert Mahlers Fünfte

Er selbst nannte sie ein „verfluchtes Werk“, das niemand verstehe. Zuvor hatte Gustav Mahler in Hamburg eine Aufführung seiner gerade erst ein halbes Jahr alten, im Oktober 1904 in Köln uraufgeführten Sinfonie Nr. 5 cis-Moll dirigiert. Vollendet? Nicht wirklich, denn an keiner anderen Sinfonie feilte und polierte der Komponist so lange wie an seiner Fünften. Bis 1911, bis kurz vor seinem Tod, veränderte er immer wieder deren Instrumentierung, vielleicht auch deshalb, weil sein bei der Uraufführung anwesender Komponistenkollege Richard Strauss sie als „überinstrumentiert“ kritisiert hatte.

Von Lieselotte Sauer-Kaulbach Lesezeit: 2 Minuten