Archivierter Artikel vom 09.12.2019, 17:17 Uhr
Mainz

„Tambora“ in Mainz: Ein vertanztes Programmheft?

Es ist schon länger her, dass wir nach einer Produktion von tanzmainz das Staatstheater Mainz derart ratlos verlassen haben wie an diesem Sonntag. 70 Minuten dauert die Uraufführung des Tanzstückes „Tambora“, choreografiert von Giuseppe Spota, dem früheren Wiesbadener Primustänzer unter Stephan Thoss. Nach einer halben Stunde des Schauens setzt sich im Kopf die Frage fest: Was soll das? Was das Tanzgeschehen zeigt, bleibt weithin unbegreiflich. Das wäre kaum tragisch, sondern würde wie so oft des Zusehers eigene Interpretationsfreiheit anspornen, wollte Spota nicht offenkundig etwas Bedeutsames mitteilen.

Andreas Pecht Lesezeit: 3 Minuten
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