Koblenz

Pierre Jarawan bei Reuffel: Ausflug in ein Land voll tiefer Wunden

Irgendwo zwischen Hisbollah und patriarchischen Strukturen bemerkt Christoph Dinkelaker freimütig, die Diskussion sei dann doch von sehr viel Negativem geprägt. Ob er, Pierre Jarawan, nach alledem nicht noch eine positive Botschaft bereithalte, möchte der Westasienexperte von seinem Gesprächspartner wissen. Wenn etwas Hoffnung mache, entgegnet dieser, dann die junge Generation – und die oftmals von ihr geschaffene Kunst. „Es gibt viele Theaterstücke, aber auch politische Graffiti, die etwa Einschusslöcher an Hauswänden in die Bilder integrieren“, sagt der Autor. Beides offenbare eine „neue Art des Sehens“. Und: „Die junge Generation hat im Vergleich zur älteren noch die Wut, die es für einen langfristigen Wandel braucht.“

Stefan Schalles Lesezeit: 3 Minuten
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