Mainz

Operette in Mainz: Wenn Melodien den Weg ins Ohr nicht finden

An der Gattung Operette scheiden sich die Geister: Während die einen das allmähliche Ausschleichen der Werke von „Fledermaus“ bis „Maske in Blau“ aus den Spielplänen bedauern, gilt anderen der melodienselige Rummel um echte und falsche Aristokraten, ihre Stubenmädchen, Ungarland und Donaustrand als längst obsolet. Und jene, die der Gattung etwas oder viel abgewinnen können, teilen sich in das Heer der Liebhaber der auf keimfrei gebürsteten Nachkriegstradition und solche der kritischen Befragung der Stoffe auf ihrer Entstehungsgeschichte und Inhalte.

Claus Ambrosius Lesezeit: 4 Minuten
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