Nach Erfolg von „Charité“: Was uns Sauerbruch über die NS-Zeit lehrt

Als der Chirurg Ferdinand Sauerbruch Ende der 20er-Jahre an die Berliner Charité wechselte, war er bereits ein Weltstar der Medizin. Das von ihm entwickelte Druckdifferenzverfahren rettete Millionen das Leben, weil Chirurgen jetzt Herz, Lunge oder Speiseröhre am offenen Brustkorb operieren konnten. Die von ihm geschaffenen Prothesen verbesserten das Leben von Millionen Invaliden nach dem Ersten Weltkrieg. Doch erst in Berlin wurde er zur Legende und zu einem der umstrittensten Mediziner des 20. Jahrhunderts.

Christian Kunst Lesezeit: 8 Minuten
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