Archivierter Artikel vom 21.05.2018, 16:35 Uhr
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Frankfurt

„Mars“ von Marius von Mayenburg: Gegenwartsdramatik ohne Gegenwart und Zukunft

Die Gegenwart läuft der Gegenwartsdramatik davon. Das ist das eigentliche Drama, das Theaterbesucher seit einigen Jahren mit ansehen müssen. Denn die digitale Transformation unserer Gesellschaft lässt Dramatiker ratlos, schlimmer noch: sprachlos werden. Was bedeutet es, wenn Algorithmen zu Akteuren werden und Menschen zur Passivität verdammt sind? Wie ist transhumanistischen Ideen zu begegnen, die den Menschen optimieren beziehungsweise abschaffen wollen? Und ist es wirklich eine gute Utopie, den Mars zu kolonisieren, um die irdischen Probleme der Menschheit zu lösen?

Von Wolfgang M. Schmitt Lesezeit: 3 Minuten