Koblenz

Hörerlebnis von Innigkeit bis Klangrausch

Die vorherigen drei Anrechtskonzerte der laufenden Saison beim Musik-Institut Koblenz waren nach der Komponistenauswahl bestimmten Nationalitäten gewidmet. Es gab einen deutschen Abend, einen französischen und einen russischen. Beim vierten Konzert nun – dem traditionellen Gastspiel des Bonner Beethoven Orchesters – wird das Nationenprinzip vage, ließe sich allenfalls über den Umweg der K.-u.-K.-Monarchie herstellen. Vertreten sind der Österreicher Alban Berg mit seinem Violinkonzert und der Tscheche Antonín Dvorák mit der Siebten Sinfonie. Dritter im Bunde ist Johannes Brahms. Der gebürtige Hanseat war eigentlich Deutscher, siedelte mit 39 Jahren nach Wien um, wo er ein Vierteljahrhundert später starb. Er darf quasi als Wahlösterreicher gelten.

Andreas Pecht Lesezeit: 3 Minuten
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