Archivierter Artikel vom 07.03.2018, 17:04 Uhr
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Koblenz

„Ghetto“: Das Theater und die Kraft des Erinnerns

Aller guten Dingen sind drei – auch bei den Gründen, deretwegen das Theater Koblenz von Samstag an Joshua Sobols Schauspiel „Ghetto“ von 1984 zeigt, das mit vielen authentischen Zitaten aus realen Quellen und viel Musik eine Geschichte aus dem Alltag in einem jüdischen Ghetto unter dem Nazi-Schreckensregime erzählt. Der erste: Der Koblenzer Intendant Markus Dietze hat das Stück schon einmal bereits in Stendal inszeniert. Und die Tatsache, dass er sich „Ghetto“ nochmals widmet, ist durchaus so zu deuten, dass er mit der ersten Realisierung nicht zufrieden war.

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