Koblenz

Fallada zwischen „Cabaret“ und „Babylon Berlin“

Wenn ein spannender Romanstoff verfilmt wird, ist der Erwartungsdruck hoch: Oft heißt es nachher: „Nun, das Buch war aber besser.“ Der Umkehrtrend, reihenweise bekannte Filmstoffe auf die Bühne zu bringen, führt ebenso häufig zu Enttäuschungen bei denjenigen, die das Original kannten und nun mit der im Medienwechsel entstandenen Fassung nicht zufrieden sind. Umso höher ist es einzuschätzen, wenn bei einer solchen Transition etwas hervorkommt, was für sich betrachtet und mit den Möglichkeiten der jeweils gewählten Ausdrucksform Großes erreicht. Und diese Hochachtung hat sich die aktuelle Opernuraufführung „Wolf unter Wölfen“ am Theater Koblenz verdient.

Claus Ambrosius Lesezeit: 5 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net